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Kinder freuen sich aufs Haus der Sinne

Kinder freuen sich aufs Haus der Sinne

Sehen, hören, fühlen, schmecken und riechen: Das Schloss Freudenberg in Wiesbaden ist ein einzigartiges Ausflugsziel. Kinder und Jugendliche aus der Region Trier, die es im Alltag aus vielerlei Gründen schwerer haben als Gleichaltrige, brechen am kommenden Samstag zu einem Besuch dorthin auf. TV-Leser können mithelfen, damit die noch fehlenden 555 Euro dafür zusammenkommen.

Trier. Für rund 50 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen sechs und 17 Jahren steht am kommenden Samstag ein ganz besonderer Kurztrip an: Ganz entspannt in einem Reisebus lässt sich die Trierer "Kinderschutzbund"-Gruppe nach Wiesbaden kutschieren.
Das Ziel: Schloss Freudenberg, ein Haus der Sinne. "Dort angekommen können die Kinder nach der langen Busfahrt erst einmal auf dem Spielpatz toben", sagt Beate Walgenbach-Anheier, Mitarbeiterin des Kinderschutzbundes und Verantwortliche für dieses "Meine Hilfe-zählt"-Projekt.
Nach dem Klettern, Rutschen und Schaukeln beginnt dann das eigentliche Abenteuer: eine Führung durch das Haus der Sinne sowie über das Außengelände mit seinen vielen Anreizen. Wenn Beate Walgenbach-Anheier von den vergangenen Besuchen erzählt, hat man das Gefühl, sich gleich auch auf den Weg dorthin machen zu müssen. Da gibt es etwa die Dunkelbar mit der Einladung "Stell dir vor, du wärst blind". Die Kinder betreten einen stockdunklen Raum, Schritt für Schritt lassen sie sich vom Fühlsinn in die Welt nichtsehender Menschen führen - oder die Kleinen an der Hand der Großen. "Noch heute berichten Kinder von diesem Erlebnis", sagt Walgenbach-Anheier.
Das Wiesbadener Schloss ist bekannt dafür, dass es Menschen ein neues Bewusstsein für ihre fünf Sinne vermittelt - offenbar nachhaltig. Und da gibt es den Barfußpfad durch den Parkwald. "Das Erfahrungsfeld ist ein Geh-Weg, eine "Schule des Gehens", heißt es in der Beschreibung auf der Homepage des außergewöhnlichen Schlosses.
"Es ist immer wieder schön, wie neugierig die Kinder sind und wie unbefangen sie sich dort auf die Angebote einlassen", schwärmt die Kinderschutzbund-Mitarbeiterin. Die Vorfreude sei riesig. Noch lockerer könnte die Reise angegangen werden, wenn die Finanzierung der Kosten - Bus, Eintrittskarten, Verköstigung - zu hundert Prozent finanziert wäre. 1000 Euro benötigt der Förderverein des Kinderschutzbundes Trier für den Ausflug der Kinder, die es im Leben nicht immer leicht haben. Fast die Hälfte der Kosten ist bereits finanziert. TV-Leser können den geplanten Ausflug unter der Projektnummer 17565 weiter unterstützen.
volksfreund.de/meinehilfeExtra

Per Banküberweisung an "Meine Hilfe zählt". Konto 220012 bei der Sparkasse Trier (BLZ 58550130) oder Konto 191919 bei der Volksbank Trier (BLZ 58560103). Im Verwendungszweck bitte immer die vier- oder fünfstellige Projektnummer angeben, damit die Spende auch dem gewünschten Zweck zufließen kann. Spenden ohne Projektangabe fließen in einen gemeinsamen Topf, der unter allen Initiativen verteilt wird. Falls eine Veröffentlichung des Spendernamens im TV gewünscht wird, bitte ein "X" auf dem Überweisungsformular eintragen. Bis zu einer Summe von 200 Euro wird der Einzahlungsbeleg als Spendenquittung anerkannt. Ist eine separate Quittung erwünscht, bitte Adresse angeben. Hat ein Projekt bereits vor Buchung der Spende das Ziel erreicht, kommt der Betrag anderen Projekten zugute. Online: Unter volksfreund.de/meinehilfe Projekt auswählen, Spendenbutton anklicken, abgefragte Daten eingeben. Jede Spende wird zu 100 Prozent weitergeleitet, der Trierische Volksfreund trägt die kompletten Transferkosten. DiL