"Meine Hilfe zählt": Eine Feuerstelle für die Pfadfinder

"Meine Hilfe zählt": Eine Feuerstelle für die Pfadfinder

Im Frühjahr beziehen die Wittlicher Pfadfinder ihr neues Domizil nahe dem ehemaligen Missionshaus St. Paul. Die Jungen und Mädchen wollen die Außenanlagen selbst gestalten. Sie benötigen Unterstützung, um die dafür notwendigen Materialien anzuschaffen.

Wittlich. Die Wittlicher Pfadfinder erhalten ein neues Heim. Derzeit ist es noch eine Baustelle. Gerüste stehen ums Haus, Handwerker gehen ein und aus. Doch bereits im Frühjahr wollen die 100 Jungen und Mädchen im Alter zwischen sieben und 18 Jahren und ihre zwölf Betreuer ihr neues Heim beziehen.
Der Neubau ist notwendig geworden, weil die bisherigen Räume der Wittlicher St. Georgspfadfinder des Stammes St. Rochus im Rahmen der Umgestaltung des Geländes rund um die Kirche St. Paul zu einer Gaststätte umgewandelt werden. Nur wenige Meter entfernt erhalten die Jungen und Mädchen jetzt ihr neues Domizil.
Das neue Haus hat eine Grundfläche von zehn mal zwölf Metern. Im Erdgeschoss sind ein Gruppenraum, eine Küche sowie sanitäre Räume geplant. Im ersten Stock entstehen zwei Gruppenräume, ein Bastelraum sowie ein Lagerraum. Sie werden künftig von fünf Pfadfindergruppen genutzt. Das sind zwei Wölflingsgruppen mit Jungen und Mädchen von sieben bis neun Jahren, eine Jungpfadfindergruppe für Kinder von zehn bis 13 Jahren, eine Pfadfindergruppe mit Jugendlichen von 14 bis 16 Jahren und eine Rovergruppe für die älteren Jugendlichen und jungen Erwachsenen von 16 bis 19 Jahren.
Joachim Petry vom Verein der Freunde und Förderer der Wittlicher Georgspfadfinder schildert, was junge Menschen bei den Pfadfindern lernen: "Dazu gehört Verantwortungsbewusstsein, Sozialverhalten, und soziales Engagement." Auch geistig behinderte Menschen werden bei den Pfadfindern integriert.
Die Wittlicher Pfadfinder arbeiten mit der Einrichtung Maria Grünewald, in der geistig Behinderte betreut werden, zusammen. Im Sommer stehen Zeltlager und Exkursionen auf dem Programm. Darüber hinaus engagieren sich die Pfadfinder auch religiös bei Messen und Friedenslichtergottesdiensten. Die Gruppen werden von einer Pastoralreferentin betreut.
Das Haus soll auch anderen Gruppen zur Verfügung stehen. Petry spricht hier von Schulungen auf Diözesanebene und Leiterschulungen. Für Mitte Mai hat sich eine Pilgergruppe angekündigt, die in dem Pfadfinderheim übernachten möchte. Bis dahin soll sich das Heim in gutem Zustand präsentieren. Während das Haus dann fertiggestellt sein wird, ist dies bei den Außenanlagen noch nicht sicher. Pflasterarbeiten stehen an, eine Lagerfeuerstelle soll eingerichtet und das Gelände soll bepflanzt und umzäunt werden. Die Pfadfinder möchten hier vieles in Eigenarbeit erledigen. Allerdings benötigen die Jungen und Mädchen 4500 Euro für die Materialien. Einige Spender haben das Vorhaben der Georgspfadfinder schon unterstützt. Jedoch fehlen noch 2459 Euro.
Wenn auch Sie das Projekt der Georgspfadfinder unterstützen wollen: Sie finden es auf www.volksfreund.de unter dem Stichwort "Meine Hilfe zählt" und der <b>Nummer 6530 .
volksfreund.de/meinehilfe
Extra

Per Banküberweisung an "Meine Hilfe zählt". Konto 220012 bei der Sparkasse Trier (BLZ 58550130) oder Konto 191919 bei der Volksbank Trier (BLZ 58560103). Im Verwendungszweck bitte unbedingt die vierstellige Projektnummer angeben, damit Ihre Spende auch dem richtigen Zweck zugeordnet werden kann. Spenden ohne Projektangabe fließen in einen gemeinsamen Topf, der unter allen Initiativen verteilt wird. Falls Veröffentlichung des Spendernamens im TV gewünscht, bitte ein "X" eintragen. Bis 200 Euro wird der Einzahlungsbeleg als Spendenquittung anerkannt. Hat ein Projekt bereits vor Buchung der Spende genügend Geld zur Realisierung, kommt der Beitrag anderen Projekten zugute. Online: Unter volksfreund.de/meinehilfe Projekt auswählen, Spendenbutton anklicken und die abgefragten Daten eingeben. Jede Spende wird zu 100 Prozent weitergeleitet. Der TV übernimmt die Transferkosten. DiL

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