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Zwei tierische Projekte finanziert

Zwei tierische Projekte finanziert

265 Projekte sind seit dem Start der Spendenaktion "Meine Hilfe zählt" finanziert worden. In dieser Woche sind gleich zwei neu hinzugekommen. Bei beiden geht es um Tiere in der Eifel - und doch sind beide ganz unterschiedlich.

Bitburg/Herforst. Hundefreunde und Katzenliebhaber unter unseren Lesern haben es möglich gemacht: Zwei Projekte, bei denen Vierbeiner im Mittelpunkt stehen, sind in dieser Woche vollständig finanziert worden.
In der Bitburger Tagespflege Limbourgs Garten des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) geht es zwar vorrangig um alte und hilfsbedürftige Menschen, doch die sollen vom Umgang mit Hunden profitieren.
Ziel des Einsatzes von Therapiehunden ist es laut DRK-Kreisgeschäftsführer Rainer Hoffmann, "physische, psychische und emotionale Beeinträchtigungen" abzubauen, denn: "Gerade Hunde sind es, die bei an Demenz erkrankten Menschen verschiedene Sinne ansprechen." Das Freizeitprogramm der Tagespflege steht sowohl den Bewohnern der Wohnanlage als auch Gästen aus der Nachbarschaft offen. Dank der Spenden in Höhe von insgesamt 2400 Euro können die Therapiehunde einmal monatlich zu Besuch kommen.
Um Katzen geht es beim zweiten Projekt: Der Förderverein des Eifeltierheims finanziert aus den erhaltenen Spenden die Kastration verwilderter Hauskatzen und gegebenenfalls auch weitere erforderliche Tierarztbehandlungen. "Falls schwer verletzte oder kranke Tiere gefangen werden, werden diese gesund gepflegt", heißt es dazu in der Projektvorstellung. Die Kosten für Untersuchung, Behandlung und Kastration einer Katze oder eines Katers belaufen sich nach Angaben des Vereins auf 70 bis 120 Euro. Durch die Aktion sollen sowohl die unkontrollierte Vermehrung der Katzen als auch die Übertragung ansteckender Krankheiten eingedämmt werden.
Einen Nachtrag gibt es von der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte, die Hilfe für Flutopfer in Bosnien organisiert: Sie erwartete am Mittwoch in Wittlich Besuch von Mirsad Duratovic, dem Vorsitzenden des Vereins Prijedor 92, um die Spendengelder persönlich zu übergeben. Der Verein vertritt die Interessen von Bosniern und Kroaten, die während des Balkankrieges in serbischen Lagern inhaftiert waren.
Eine Bilanz des vergangenen Jahres hat die Einrichtung Contra häusliche Gewalt von Pro Familia gezogen: Laut dem Bericht hat man sich 2014 unter dem Motto "Opferschutz durch Täterarbeit" um insgesamt 65 Fälle gekümmert. Unter anderem gab es 127 Einzel- und Paarberatungen und 36 regelmäßige Gruppentreffen. Um die Stelle einer Co-Trainerin auch in diesem Jahr zu finanzieren, werden weiterhin Spenden unter Projektnummer 16406 benötigt.
volksfreund.de/meinehilfeExtra

Per Banküberweisung an "Meine Hilfe zählt", Konto 220012, Sparkasse Trier (BLZ 58550130), IBAN: DE47 5855 0130 0000 2200 12 oder Konto 191919 bei der Volksbank Trier (BLZ 58560103), IBAN: DE67 5856 0103 0000 1919 19 Im Verwendungszweck bitte die vier- oder fünfstellige Projektnummer angeben. Spenden ohne Angabe fließen in einen gemeinsamen Topf, der unter allen Initiativen verteilt wird. Falls eine Veröffentlichung des Spendernamens im TV gewünscht wird, bitte ein "X" auf dem Überweisungsformular eintragen. Bis zu 200 Euro gilt der Einzahlungsbeleg als Spendenquittung. Ist eine separate Quittung erwünscht, bitte Adresse angeben. Hat ein Projekt vor Buchung der Spende das Ziel erreicht, kommt der Betrag anderen Projekten zugute. Online: Unter volksfreund.de/meinehilfe Projekt auswählen, Spendenbutton anklicken, abgefragte Daten eingeben. Jede Spende wird zu 100 Prozent weitergeleitet, der TV trägt die kompletten Transferkosten.Extra

Das Kulturlabor Trier bietet in der Trierer Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende ein Programm für Flüchtlingskinder an: Künstler animieren die Mädchen und Jungen etwa zum Jonglieren, Maskenspiel oder Puppenbauen. Spenden sind unter der Projektnummer 23804 möglich. red