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Am Rande der Bande

Am Rande der Bande

WALLSCHEID. Heute "Am Rande der Bande": Willi Lescher (45), seit Gründung der SG Laufeld/Wallscheid/Niederöfflingen 1991 Abteilungsleiter Fussball und Betreuer der ersten Mannschaft. Nach dem Diebstahl einer Tasche mit Wertsachen am Wochenende beim Spiel in Bad Breisig gibt es noch keine neuen Erkenntnisse. Gibts schon neue Hinweise nach dem Klau einer Tasche mit Wertsachen aus dem Mannschaftsbus beim Auswärtsspiel in Bad Breisig?

Lescher: Nein, der Vorfall ist vor Ort polizeilich aufgenommen worden, wir haben den zuständigen Beamten eine Aufstellung der Verluste zukommen lassen. Warum wurde denn die Tasche im Bus gelassen? Lescher: Weil wir den Bus für einen sicheren Ort hielten, zumal er nur 20 Meter Luftlinie von den Zuschauerrängen geparkt war. Wir handhaben das auch schon seit Jahren so, aber eine solche Dreistigkeit haben wir bis dato noch nicht erlebt. Im Nachhinein haben wir von Spielern und Funktionären aus Bad Breisig erfahren, dass beim normalen Trainingsbetrieb schon in die Umkleidekabinen eingebrochen und unmittelbar dahinter geparkte Autos aufgebrochen wurden. Welche Lehren werden aus dem Diebstahl gezogen? Lescher: Da die kriminelle Hemmschwelle wohl noch immer weiter sinkt, sollte sich jeder genau überlegen was er an Wertsachen mitnimmt. Wie hoch ist der Schaden? Lescher: Gestohlen wurden zehn Handys, zwölf Geldbörsen und fünf Uhren. Aber noch schlimmer als der finanzielle Schaden wiegt die Neubeschaffung der Sachen, die ja mitunter einen langen Rattenschwanz nach sich zieht. Haben Sie einen Rat an alle anderen Vereine, damit ihnen nicht das gleiche Schicksal widerfährt? Lescher: Da gibt es kein Patentrezept, dass muss jeder für sich selbst entscheiden. * Die Fragen stellte unser Redakteur Mirko Blahak.