Auf nach Karlsruhe

Auf nach Karlsruhe

Karlsruhe ist vom 16. bis 20. Juni Austragungsort der sechsten nationalen Special-Olympics-Sommerspiele für Sportler mit geistiger Behinderung. Rund 10 000 Athleten und Betreuer sind in der DM-Arena dabei, darunter auch sechs Sportler des DRK-Sozialwerks und vier Athleten des Nikolaus-von-Kues-Gymnasiums (NKG).

Bernkastel-Kues/Karlsruhe.(mbl) Die Spannung steigt: In wenigen Tagen beginnt das große Sportereignis in Karlsruhe. Zielsetzung der "Special Olympics" ist es, Menschen mit geistiger Behinderung durch regelmäßiges Sporttraining und Wettbewerbe in einer Vielzahl von olympischen Sportarten die Möglichkeit zu geben, körperliche Fitness zu entwickeln und dabei Begabungen und Fähigkeiten mit anderen Athleten und in der Gemeinschaft zu teilen.Sonja Sedewitz, Katja Altmeyer, Simon Sartoris und Michael Malczewska, allesamt Mitarbeiter der Werkstätten des DRK-Sozialwerks, freuen sich auf diese herausragende Sportveranstaltung. Sie starten im Dreikampf (Laufen, Kugelstoßen und Weitsprung). Michael Anders und Susanne Steffen zeigen im Tennis (Damen-Einzel, Herren-Einzel und Mixed-Doppel) ihr Können. Neben den Wettbewerben für die Special-Olympics-Athleten gibt es auch ein sogenanntes Unified-Sports-Programm, bei dem behinderte und nichtbehinderte Sportler ein Team bilden und gemeinsam gegen andere Gruppen aus ganz Europa um Medaillen kämpfen. Die Gymnasiastinnen Jennifer Mayer, Nora Günter, Louisa Lahm und Melina Schnitzius treten mit den Leichtathleten des DRK-Sozialwerks in der 100- und 400-Meter-Staffel an. Seit vielen Jahren schon "leben" die DRK'ler und die NKG'ler das Projekt der integrativen sportlichen Betätigung, berichten Bernd Lord (DRK-Sozialwerk) und Antonio Richwien (NKG), die betreuenden Sportlehrer. Die Partner sind mit Begeisterung dabei: "Zusammen eine Gemeinschaftsleistung zu erbringen, ist einfach toll."