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DREI FRAGEN AN...

DREI FRAGEN AN...

...Dennis Wagner, Co-Trainer und Torjäger des C-Ligisten FC Gornhausen. Herr Wagner, wie erklären Sie sich Ihren Torhunger mit zwölf Toren in sieben Spielen? Dennis Wagner: Nach dem freiwilligen Abstieg von der Kreisliga B in die Kreisliga C, mit der ich mich zuerst ganz und gar nicht anfreunden konnte, hat sich die Elf nun damit abgefunden, und mir wurde das Amt des Co-Trainers zur Entlastung von Spielertrainer Rainer Schommer angetragen.

Ich kann mich als Libero immer aktiv nach vorne einschalten und die Pässe meiner Mannschaftskameraden in Tore umwandeln, wozu mir mein Markenzeichen, Volleyschüsse aus großer Entfernung, entgegen kommen. So lassen sich die zwölf Tore erklären. Warum blieben Sie nach Ihrem erfolgreichen Gastspiel in der A-Jugend des FSV Salmrohr Ihrem Stammverein FC Gornhausen treu und haben die vorliegenden Angebote abgelehnt?Wagner: Mit meiner Rückkehr zum FC Gornhausen wollte ich diesem Verein einen Teil dafür zurückgeben für die Unterstützung in den Jahren zurück geben, in denen ich mehrmals in der Woche nach Salmrohr zum Training und zu den Spielen gefahren werden musste. Dazu hat auch mein Vater Manfred "Willi" Wagner einen großen Teil beigetragen. Aus diesen Gründen habe ich Angebote des SV Morbach, der SG Hundheim/Hinzerath und des SV Gonzerath abgelehnt. Welches Ziel haben Sie sich für die Saison 2006/2007 persönlich und für den FC Gornhausen gesetzt?Wagner: Die Mannschaft zieht im Training sehr gut mit, was die Trainingsbeteiligung von zwölf bis 14 Spielern unterstreicht. Sollte nun im Spitzenspiel gegen den Tabellenführer FC Hilscheid ein Heimsieg gelingen, wären die Grundlagen für den Sturm an die Tabellenspitze gegeben. Da erfahrene Spieler wie Rainer Ruster ihren Spaß am Fußball wieder neu entdeckt haben, wäre es für mich keine große Überraschung, wenn der FC Gornhausen die sofortige Rückkehr in die Kreisliga B schafft. j Die Fragen stellte TV-Mitarbeiter Friedrich Zeltner.