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DREI FRAGEN AN...

DREI FRAGEN AN...

…Ingo Reichert, Torjäger des B-Ligisten SV Bettenfeld.Herr Reichert, Sie haben in dieser Saison bereits acht Tore erzielt. Gibt es dafür einen bestimmten Grund?Ingo Reichert: Durch einige gute Neuzugänge wurde der relativ kleine Kader gezielt verstärkt, so dass wir in dieser Saison eine viel bessere Mannschaft haben als in den vergangenen Jahren.

Dadurch werde ich aus dem Mittelfeld in eine gute Position gebracht. So kann ich meine Schnelligkeit ausspielen und die dadurch herausgespielten Torchancen auch in Tore verwandeln. Zudem werde ich auch über beide Außenpositionen besser angespielt als zuletzt.Mit 27 Jahren sind Sie auf dem Höhepunkt ihrer Fußball-Laufbahn. Erzählen Sie uns bitte kurz den Verlauf ihres Werdegangs im Fußball. Ingo Reichert: Ich fing in der Jugend des SV Bettenfeld an, wo ich dann bis zur B-Jugend der JSG im Tor spielte. Ab der A-Jugend wurde die Jugend-Spielgemeinschaft immer größer, und da ich nicht mehr viel Lust hatte, als Torwart zu spielen, wurde ich zuerst im Mittelfeld eingesetzt und ab dem zweiten Jahr als Sturmspitze, wo mir auf Anhieb 30 Tore gelangen. Im Seniorenbereich spielte ich bis 2001 bei der SG Laufeld, 2001 wechselte ich wegen des Studiums zurück nach Bettenfeld. Welches Saisonziel haben Sie sich persönlich und für den SV Bettenfeld gesetzt?Ingo Reichert: Wenn ich von Verletzungen verschont bleibe, möchte ich auf jeden Fall die Torausbeute der vergangenen Jahre verbessern. Von meiner Mannschaft erwarte ich, dass wir auch gegen vermeintlich schwächere Mannschaften gewinnen, um uns vorzeitig den Klassenerhalt zu sichern. Obwohl wir Spitzenteams wie Tabellenführer SG Landscheid die erste Saisonniederlage zugefügt haben, haben wir gegen andere Mannschaften unnötige Punkte abgegeben. Wenn es uns gelingt, das abzustellen, wird der SV Bettenfeld noch manchen Favoriten das Fürchten lehren. Mit Ingo Reichert sprach unser Mitarbeiter Friedrich Zeltner.