FRAUEN-HANDBALL: HSG Wittlich widerspricht

WITTLICH. (red) Die HSG Wittlich setzt sich gegen die von Claude Weinzierl, Trainer des HBC Bascharage, geäußerte Kritik zu Wehr. Weinzierl wurde nach dem 26:23-Erfolg gegen Wittlich in der Frauen-Handball-Oberliga mit dem Satz zitiert: "Wittlich hat probiert, uns vor dem Saisonstart aus der Oberliga zu bekommen, jetzt versucht man es mit Kritik an den luxemburgischen Schiedsrichtern" (TV vom 11. Oktober).

Zuvor hatte Wittlichs Trainer Norbert Stelmach die Schiedsrichterleistung als zu einseitig bemängelt. "Ich habe einige verletzte Spielerinnen und zwei völlig zerrissene Trikots." Der Vorstand der HSG Wittlich verweist nun auf ein Schreiben vom 7. Juli 2005 an den Handballverband Rheinland (HVR), in dem der Verein "die Teilnahme eines etablierten luxemburgischen Vereins am Spielbetrieb des HVR im europäischen Gemeinsinn als richtigen Schritt begrüßt". Gleichzeitig bleibt die HSG bei der Ablehnung des vom Präsidium garantierten Aufstiegsrechts (bei sportlicher Qualifikation) in die neue Rheinland-Pfalz/Saar-Liga für die Saison 2006/2007. "Das ist unangebracht. In einem Jahr der Qualifikation für die neue Liga, mit nur drei Startplätzen für das Rheinland, werden insbesondere die Vereine, die durch jahrelange Jugendarbeit diesen Verband prägen, in unangemessener Weise um die Früchte ihrer Arbeit gebracht."

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