FUSSBALL: Ehrung für das "soziale Gesicht"

BINSFELD. (ks) Im Rahmen der Jahrestagung der Vereine im Fußballspielkreis Mosel wurde Alois Stroh mit der DFB-Verdienstnadel geehrt.

Nur einmal je Spielkreis vergibt der DFB jedes Jahr seine DFB-Verdienstnadel. Mit ihr soll das vorbildliche Lebenswerk eines Sportlers und Funktionärs ausgezeichnet werden. Im Spielkreis Mosel wurde in diesem Jahr Alois Stroh die Ehrung zuteil. "Er steht wie kein anderer für das soziale Gesicht des Spielkreises, das weit über die Spielplätze hinaus wirkt", sagte der Präsident des Fußballverbands Rheinland, Walter Desch, in seiner Laudatio. Die Ruanda-Hilfe des Spielkreises für ein Behinderten-Kinderheim, von Alois Stroh gemeinsam mit dem Kreis-Vorstand ins Leben gerufen, hat breites Echo gefunden. Die Vita des neuen Trägers der Verdienstnadel sei wie geschaffen für den DFB-Preis, sagte Desch. Während der Jahrestagung zogen die Vereine außerdem Bilanz der vergangenen Saison. Die Zahl der Schiedsrichter ging auf 135 zurück. "Es wird knapp bei der Besetzung aller Spiele. Einige Vereine müssen bangen, wegen fehlender Schiris in der kommenden Saison überhaupt in Konkurrenz spielen zu können", sagte Schiri-Boss Günter Friedrich. Erfreulich ist für ihn dagegen die Leistungsdichte im oberen Bereich. Mit Hermann Condne (DJK Hasborn), Mario Saxler (DJK Buchholz) und Horst Jonas (SV Sehlem) stellt der Spielkreis Mosel drei neue Gespanne in der Rheinland-Liga. Unerfreulich sei dagegen die Anzahl der Urteile der Spruchkammer. Sie stieg von 218 auf 283. Auch unerfreulich sind die Zahlen im Jugendbereich: Die Zahl der Mannschaften ging um zehn auf 189 zurück; 224 Teams (gegenüber 228 im Vorjahr) nahmen am Hallenkreis- und Sparkassenpokal, 48 im Vergleich zu 194 im Vorjahr an den Spielen um den Kreis- und Raiffeisenpokal teil. Neben Stroh wurden viele weitere Funktionsträger geehrt. 36 Ehrenbriefe sowie Ehrennadeln in Bronze und Silber, ausschließlich aus dem Schiedsrichterbereich, wurden verliehen. Für ihre sportliche Leistung im Jugend- und Seniorenbereich wurden die Meister, Staffelsieger und Aufsteiger geehrt.

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