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Hoffen auf die Wende

Hoffen auf die Wende

LAUFELD (mab) Die Reserve der SG Laufeld ist auch nach 15 Spielen nicht richtig in der Saison angekommen. Zu viele Punkte wurden bisher unnötig verspielt.

"Wir waren zwar oftmals spielerisch die bessere Mannschaft, haben diese Überlegenheit aber nicht in Tore umgewandelt", erklärt Rainer Schwind. Der Trainer der SG Laufeld II ist "bisher ganz und gar nicht mit der Saison zufrieden". Platz zehn mit lediglich 16 Punkten sind zu wenig, zumal die Ziele vor der Saison höher angesiedelt waren. Das Ziel, "mindestens Platz sechs" zu erreichen, ist mittlerweile in den Hintergrund gerückt, jetzt zählt es in erster Linie, "die Klasse zu halten", sagt Schwind. "Zumal es derzeit so aussieht, als würden vier Mannschaften in die Kreisliga B absteigen." Das Hauptproblem sieht Schwind derzeit in der Moral der Mannschaft im Falle eines Gegentores: "Nach Gegentoren sind wir oftmals zu unkonzentriert. Deshalb haben wir auch schon sechs oder sieben Mal einen Doppelpack hinnehmen müssen und dadurch die Spiele verloren." Vor allem gegen Ende des Jahres 2005 offenbarten sich Schwächen, auch gegen die direkte Konkurrenz um den Klassenerhalt wie beim 2:4 gegen die SG Traben-Trarbach. "Wir werden jetzt versuchen, eine gute Vorbereitung hinzulegen, und hoffen, dass es im neuen Jahr etwas besser wird", lautet Schwinds Devise. Sollte es nicht gelingen, zahlreicher zu punkten als vor Weihnachten, droht ein Abstiegskampf bis zum Ende der Saison.