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Im Labyrinth des Auf- und Abstiegs

Im Labyrinth des Auf- und Abstiegs

Wer würde auf- und absteigen, wenn heute bereits in allen Ligen die Saison beendet wäre? Ein aktuelles Beispiel soll Licht in den Regel-Dschungel bringen.

Trier. (J.W.) In den A-Ligen und der Bezirksliga steht am kommenden Wochenende der letzte Spieltag an, doch mit dem Saisonfinale ist noch längst nicht bei allen Klubs Feierabend geboten. Denn die spannende Frage nach den Auf- und Absteigern kann endgültig erst im Juni beantwortet werden.Am aktuellen Fallbeispiel wird deutlich, dass das Auf und Ab in den einzelnen Ligen seine Tücken hat. Wer also würde auf- und absteigen, wenn heute schon in allen Ligen Schluss wäre?Oberliga: Aus der Oberliga steigt nur der FV Engers in die Rheinlandliga ab. Rheinlandliga: Mit Betzdorf und Bad Breisig steigen zwei Mannschaften in die Oberliga auf. Drei Mannschaften steigen in die Bezirksligen ab. Nach aktuellem Stand sind dies Emmelshausen, Eintracht Trier II und Laufeld. Der beste dieser Absteiger, nämlich Laufeld, spielt mit den drei Bezirksliga-Vizemeistern Konz, Mülheim-Kärlich sowie Eisbachtal einen freien Platz in der Rheinlandliga aus. Bezirksliga West: Der Meister aus Mehring steigt direkt in die Rheinlandliga auf. Geht man davon aus, dass mit Eintracht Trier II und Laufeld zwei "West-Klubs" aus der Rheinlandliga in die Bezirksliga West zurück kommen, steigen vier Mannschaften (Fließem, Salmrohr, Sirzenich und Wallenborn) in die A-Ligen ab. Doch auch hier gibt es manche Hintertüren: Können sich Lau feld oder Konz in der Relegation für die Rheinlandliga qualifizieren, verringert sich die Zahl der Absteiger aus der Bezirksliga West auf drei. Die vereinfachte Faustregel für den Abstieg aus der Bezirksliga lautet: Grundsätzlich steigen zwei Teams ab. Die Zahl der Absteiger erhöht sich um die "Trierer" Klubs, die aus der Rheinlandliga absteigen. Zudem sei noch auf folgende Möglichkeit hingewiesen: Angenommen, Eintracht Trier II und Laufeld schaffen regulär in den restlichen drei Saisonspielen den Klassenerhalt in der Rheinlandliga, und Konz glückt als Bezirksliga-Vizemeister in der Relegationsrunde der Aufstieg, muss nur ein Klub, nämlich Flließem, aus der Bezirksliga West absteigen. Für reichlich Spannung ist also im Mai gesorgt, zumal die Rheinlandliga erst am 31. Mai ihren letzten Spieltag absolviert. In der Bezirksliga gibt es schon am kommenden Wochenende die finalen Spiele, wobei das "Endspiel" zwischen Wallenborn und Sirzenich um Platz 13 und 14 herausragende Bedeutung hat.