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KOLUMNE: Befehl und Gehorsam nicht mehr zeitgemäß?

KOLUMNE: Befehl und Gehorsam nicht mehr zeitgemäß?

Bereits seit dem 10. September ist die seit Jahren herrschende heile Welt beim SV Zeltingen-Rachtig nicht mehr in Ordnung, da seit der unnötigen 0:1 Niederlage bei der Reserve des SV Morbach der Haussegen schief hängt und derart eskalierte, dass der Spielmacher und in der vergangenen Saison beste Torschütze Andreas Mika nach erheblichen Differenzen mit Trainer Werner Feyen dem Vorsitzenden Heribert Stuntz mit einem Schreiben vom 15. September (dem TV vorliegend) seinen sofortigen Austritt aus dem Verein SV Zeltingen-Rachtig mitteilte.

In einem Gespräch mit dem TV bestätigte Stuntz diesen Sachverhalt und teilte zudem mit, "dass in der Zwischenzeit der Spielerpass von Andreas Mika an den Fußballverband übersandt wurde, mit dem Hinweis, dass die Zustimmung zu einem Vereinswechsel verweigert wird". In einem Gespräch mit Andreas Mika und Vater Egon teilten beide mit, "dass Andreas Mika unter Trainer Feyen kein Spiel mehr bestreiten wird". Als Hauptgrund wird der Umgangston des Berufssoldaten und Stabsfeldwebels der Bundeswehr Werner Feyen genannt, der "auf der Basis Befehl und Gehorsam" beruhe, mit dem der ehemalige Hauptgefreite Mika schon seit längerer Zeit nicht zurecht kam. Durch diese Kündigung steht Mika zwischen allen Stühlen, da er frühestens ab Februar 2007 für einen neuen Verein spielen darf, da alle Wechselfristen abgelaufen sind. Laut Rücksprache des TV mit dem Fußballverband muss in der zweiten Phase Amateurvertrag die Zustimmung des abgebenden Vereins vorliegen, die bei einem Amateurvertrag bis 31. August 2006 nicht nötig war. Sollten sich nun der SV Zeltingen mit einem neuen Verein, etwa dem SV Gonzerath, der stark an einer Verpflichtung Mikas interessiert ist, einigen, könnte der Spieler ab 1. Februar spielen. Bis dahin hält sich Mika im Training der SG Monzelfeld fit.