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Männergesundheit – immer noch Neuland

Männergesundheit – immer noch Neuland

TRIER. (red) Es ist paradox: Jedes Jahr kommen mehr männliche als weibliche Babys auf die Welt. Doch am Ende des Lebens gibt es etwa doppelt so viele Frauen wie Männer.

Neben genetischen und hormonellen Faktoren ist ein wichtiger Grund dafür die Lebensweise des Mannes. Männer leben vielfach zu ungesund und gehen zu lasch mit ihrer Gesundheit um. Dass Männer vergleichsweise selten vorsorglich zum Arzt gehen, sondern erst dann, wenn es richtig weh tut, versteht sich dann fast von selbst. Doch genau dieses Verhalten trägt dazu bei, dass Männer eine geringere Lebenserwartung als Frauen haben. Denn Schmerz und kleine Beschwerden sind oft erste Anzeichen von Krankheiten. Weiterhin gibt es natürlich Krankheiten, die sich lange Zeit nicht bemerkbar machen, sondern nur durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen rechtzeitig entdeckt werden. Beim PKW gibt es zu diesem Zweck den Tüv, regelmäßige verpflichtende Überprüfungen, die die Sicherheit im Straßenverkehr verbessern sollen. Für den Mann gibt es auch eine Art von medizinischem Tüv, sie werden Vorsorgeuntersuchungen genannt und von den Krankenkassen bezahlt. Mehr dazu, wie sich das Verhalten des Mannes auf seine Gesundheit auswirkt, und wie er dagegen angehen könnte, kann man vom 16. bis 31. Oktober am Gesundheitstelefon der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz erfahren. Der Infodienst ist rund um die Uhr unter der Telefon-Nummer 06131/20 69-30 zu erreichen. Infos gibt es auch im Internet unter www.lzg-rlp.de.