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Motiviert, pünktlich, ehrgeizig

Motiviert, pünktlich, ehrgeizig

Der 20-jährige Salmrohrer Fußballer Tim Lames wurde hinter dem Zeltinger Max Keller mit 18 Treffern Vize-Torschützenkönig in der Mosel-Kreisliga A. Der TV sprach mit ihm über die abgelaufene Saison und seine fußballerische Zukunft.

Salmtal. (L.S.) In seiner noch jungen Karriere hat Torjäger Tim Lames bereits einiges erlebt. Der 1988 in Wittlich geborene Stürmer fand als Fünfjähriger den Weg zum FSV Salmrohr. In der E-Jugend begann ein erfolgreicher Weg, der bis zum erweiterten Kreis des Rheinlandligakaders führte.

Lames ist dem FSV Salmrohr treu geblieben. Vor zwei Jahren feierte er in der Bezirksliga als 18-Jähriger seinen Einstand bei den Senioren. Mit dem schnellen und technisch beschlagenen Angreifer gelang dem FSV in seinem ersten A-Jugendjahr der Rheinlandmeister-Titel, dem ein Jahr darauf der Rheinlandpokalsieg folgte. Als frischgebackener Regionalligist schlug man im Finale den Bundesligisten TuS Koblenz.

Bei den Senioren angekommen, gelangen Lames in der ersten Saison zwölf Tore. Sie halfen der Salmrohrer Reserve jedoch nicht, den Abstieg aus der Bezirksliga zu verhindern. Am meisten gelernt hat Tim Lames von den Trainern August Schlotter und Olaf Wagner. Letzterer bescheinigt dem "großen Talent" eine Erfolg versprechende Entwicklung. "Tim ist beidfüßig gut. Er besitzt eine ausgezeichnete Technik am Ball und ist zudem eminent schnell." Das sind alles Eigenschaften, die ein junger Stürmer braucht.

"Ich stehe erst am Anfang und muss noch einiges dazulernen. Der eigene Erfolg ist natürlich immer von der Qualität der Vorbereiter abhängig. Und da hat die Mannschaft in der vergangenen Saison einiges geleistet", sagt Lames, der vor allem nach der Winterpause immer besser in Tritt kam und wesentlich am Höhenflug des FSV II in der Frühjahrsrunde beteiligt war.

Privat ist Lames gern mit seinen Freunden unterwegs. Er interessiert sich für Sport und hegt eine Vorliebe für Kriminalromane. Der noch ledige und in Salmrohr lebende Vollblutstürmer hat die Ausbildung als Industrie-Kaufmann bei der Wittlicher Firma Helmut Meeth erfolgreich abgeschlossen. Ab August wird er eine vierjährige Weiterbildung zum Diplom-Betriebswirt angehen.

Der sich selbst als motivierten, lebensfrohen sowie netten und pünktlichen Menschen charakterisierende Youngster hat mit seinem Verein sportlich noch einiges vor. "Mit der Mannschaft will ich in der nächsten Saison unbedingt die Rückkehr in die Bezirksliga schaffen. Persönlich möchte ich mit meinen Toren zu diesem Ziel beitragen und zudem mich für die Rheinlandliga-Elf unter dem neuen Trainer Robert Jung empfehlen."

Angesprochen auf seine schlechteste Angewohnheit sagt der 20-Jährige: "Ich lasse mich manchmal zu leicht von kleinen Sachen provozieren. Das muss sich unbedingt ändern." Seine fußballerischen Defizite sieht er im Kopfballspiel und im Zweikampfverhalten.