Papa ist glücklich

Papa ist glücklich

Sie lesen nicht gerne, wissen aber, dass Ihr Kind den Spaß daran bekommen sollte? Sie sind männlich, Vater oder lieben die Mutter eines Zweijährigen? Auch dieser kleine Junge sollte jetzt erfahren, dass Männer lesen können, denn sonst erfährt er es in den nächsten Jahren wohl nicht: Mutter, Erzieherin, Grundschullehrerin… alle lesen vor.

Und wenn der Junge dann spätestens mit Ende der Grundschulzeit alles Weibliche ("Weiberkram") hinter sich lassen möchte, dann lässt er auch das Lesen sein. Verschaffen Sie sich und dem Jungen ein paar Minuten mit "Papa ist glücklich" - wahrscheinlich sind Sie es dann hinterher wirklich und vielleicht werden Sie sogar doch noch zum Leser! Denn die übergroßen, witzigen Zeichnungen bringen Erwachsene zum Schmunzeln, während sie den Jungen in seiner liebenden Sicht auf den übergroßen Vater bestätigen. Alain le Saux: Papa ist glücklich. Moritz Verlag 2000Ulrike Erb-May Referentin für Leseerziehung ulrike_erb_ may@web.de Die Autorin unserer neuen Kolumne, die auf der Familienseite erscheint, lebt in Jünkerath in der Eifel und beschäftigt sich seit gut einem Jahrzehnt mit dem Thema Vorlesen. Nach ihrer Überzeugung wissen noch immer zu wenige Menschen, wie wichtig tägliches Vorlesen im Kleinkindalter ist. Dank ihrer regelmäßigen Tipps im Trierischen Volksfreund wird sich das vielleicht ändern.