RUDERN : Härtere Gegner gesucht

DUISBURG. (teu) Das Unternehmen Ruder-WM läuft bei Matthias Schömann-Finck nach Plan. Der 25-Jährige aus Zeltingen-Rachtig siegte mit seinem Leichtgewichts-Doppelvierer in Duisburg.

Nach souveränen Siegen bei der größten deutschen Ruder-Regatta in Duisburg plant der deutsche Leichtgewichts-Doppelvierer mit Matthias Schömann-Finck um. "Wir werden an Pfingsten auf einen Start beim Weltcup in München verzichten", sagt der WM-Dritte aus Zeltingen-Rachtig. Iren und Dänen haben sich für das Weltcup-Rennen angesagt. "Die hatten schon in Duisburg nicht den Hauch einer Chance gegen uns", begründet Schömann-Finck die Absage mit der Dominanz des deutschen Bootes bei der Wedau-Regatta. Schömann-Fincks Boot dominierte in Duisburg die Rennen auf der 2000-Meter-Distanz. Trotz starken Winds setzten sich der Ruderer von der Mosel, Nils Budde (Ratzeburg), Nils Ipsen (Berlin) und Jens Wittwer (Leipzig) direkt nach dem Start vom Feld ab. "Nur die Niederländer konnten einigermaßen folgen", berichtet Schömann-Finck. Auch der kurzzeitige Verlust eines Ruders konnte das Quartett nicht aufhalten. Einen Tag später machten die Spanier und das deutsche U23-Boot gehörig Druck. "Mit unserem Zwischenspurt machten wir dann die Sache fast schon klar", sagt Schömann-Finck. Jetzt sucht das Quartett eine Herausforderung auf dem Weg zur WM im spanischen Banyoles. Am ersten Juni-Wochenende wollen sich Schömann-Finck & Co. in Ratzeburg mit den Schwergewichtsruderern messen, um, so der Zeltinger, "härtere Gegner zu haben".

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