RUDERN: Zur WM nach Eton

RUDERN: Zur WM nach Eton

LUZERN/BERLIN. (teu) Die Generalprobe beim Weltcup in Luzern war ein Reinfall, trotzdem fahren Matthias und Jost Schömann-Finck aus Zeltingen-Rachtig im deutschen Leichtgewichtsachter zur Ruder-Weltmeisterschaft.

Weil mit dem Schlagmann und dem Co-Schlagmann zwei der wichtigsten Besatzungsmitglieder des deutschen Leichtgewichtsachters gesundheitlich angeschlagen waren, riet der Teamarzt des Deutschen Ruderverbands (DRV) Trainer Diethelm Maxrath, den hart erkämpften Finalplatz beim Weltcup in Luzern nicht zu nutzen. Einer der beiden angeschlagenen Athleten war Jost Schömann-Finck aus Zeltingen-Rachtig, der andere der Mannheimer Matthias Veit. "Durch die neuralgische Position, die Matthias und Jost als Schlag- und Co-Schlagmann besetzen, und der knappen Zeit bis zum Finale zerschlugen sich Ideen, die beiden zu ersetzen", berichtet Josts Bruder Matthias. Trotz des unbefriedigenden Ergebnisses nominierte der DRV den Leichtgewichtsachter für die Weltmeisterschaften im englischen Eton (20. bis 27. August). Matthias Schömann-Finck lobte den Vertrauensbeweis. "Wenn wir im Vollbesitz unserer Kräfte sind, können wir ganz vorne mitfahren und vielleicht sogar den großen Coup landen", versprach der 27-Jährige.