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Schock für Schweich: Höhn bricht sich die Nase

Schock für Schweich: Höhn bricht sich die Nase

Trier. (R.S.) HSV Rhein/Nette - HSC Schweich 39:23 (20:11) "Mit einer deutlichen 23:39-Schlappe im Gepäck mussten wir die Heimreise aus Andernach antreten. Beim Stand von 10:8 für die Gastgeber ergab sich eine vielleicht für den gesamten Spielverlauf entscheidende Szene.

Bei einem Abwehrversuch erwischte ein gegnerischer Ellenbogen Harald Höhn so im Gesicht, dass er sich mit einem Nasenbeinbruch ins Andernacher Krankenhaus begeben musste. Meine Mannschaft war von dieser Verletzung ziemlich geschockt, und die Gastgeber konnten bis zum Halbzeitpfiff des schwachen Schiedsrichtergespanns auf 20:11 davonziehen", meinte Schweichs Trainer Andreas Rosch.

TuS Fortuna Saarburg - UVS Rheintal II 47:25 (25:12) Auch im siebten Spiel der Saison ließ das Team von Trainer Tomek Marszalek nichts anbrennen und schickte den Gast vom Rhein mit einer deklassierenden Niederlage auf den Heimweg. Beide Teams traten ersatzgeschwächt an, beim Gastgeber fehlten mit Torhüter Andre Legenhausen, Eugen Friesen und Andre Miroschnitschenko gleich drei Leistungsträger verletzungsbedingt. Vom 6:4 zogen die Gastgeber entscheidend auf 12:6 davon. Ab diesem Zeitpunkt gab es kein Halten mehr für die Gastgeber, die Gegenstoß auf Gegenstoß zum Rheintaler Tor liefen. Hier tat sich Tim Moske hervor, der mit 14 Treffern erfolgreichster Torjäger seiner Mannschaft war. Neuzugang Jochen Kuck feierte im Rückraum einen gelungenen Einstand.

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II - TuS Weibern 42:32 (20:15) Trotz des Sieges war Trainer Markus Bach mit der Abwehrleistung seines Teams unzufrieden: "Wenn ein Trainer wie ich Wert auf die Abwehr legt, sind 32 Gegentreffer einfach zu viel." So schwach die Abwehr, so stark war die Angriffsleistung der Hunsrücker, die über den Kreis und die Außenpositionen den Erfolg suchten.

SG Gösenroth/Laufersweiler - TuS Daun 31:36 (15:15) Daun verzeichnete zur Halbzeitmitte eine deutliche 10:4-Führung. "Statt hier weiterzumachen, hörte meine Mannschaft unerklärlicherweise einfach auf, Handball zu spielen", gestand Dauns Trainer Hoffmann. Gösenroth ging in der 38. Minute mit 20:18 in Führung. Vier Tore in Folge leiteten dann die Wende ein. Vor allem im Angriff fanden die Gäste nun wieder ihren Rhythmus.