Tiefstapler steigen auf

Bitburg. (wir) Salopp könnte man es so formulieren: "Die Tiefstapler aus der Eifel sind aufgestiegen." Mit einem 3:1 (1:0, 1:0, 1:1)-Erfolg beim EV Duisburg II sicherte sich der EV Bitburg den zweiten Platz in der Relegation zur Eishockey-Verbandsliga Nordrhein-Westfalen und geht damit in der kommenden Saison eine Klasse höher an den Start.Ein kleiner Rückblick: Nach der letzten Saison wechselte der EVB von Hessen in den höher einzuschätzenden Landesverband nach Nordrhein-Westfalen.

In der Landesliga wollte man "nur" Fuß fassen. Am Saisonende war das Team von Trainer Sascha Syre Meister und marschierte in die Aufstiegsrunde.

Als Zielsetzung wurde von Pressesprecher Patric Nora publiziert: "Eine ordentliche Vorstellung abliefern." Aus ordentlich wurde gut, und jetzt sind die "Bären" oben und können die Korken knallen lassen. Angesichts des Erreichten spricht Nora von einer Sensation. Im Wissen, mit einem Sieg an der Ruhr den Aufstieg klarmachen zu können, war der Nervositätspegel etwas höher als sonst.

Während der gesamten Partie gelang es den Bitburgern kaum, Ruhe in ihr Spiel zu bringen. Sie hatten den Gegner zwar im Griff, doch auch nach dem schnellen 1:0 durch Marco Hillgärtner (3.) fehlte oft die Struktur in der Offensive. Außerdem hielt Duisburgs Schlussmann glänzend.

Nach dem 2:0 durch Andreas Weiler wurde die Zuversicht schon größer, wurde aber gedämpft durch einen Konter zum 1:2. Hier hätte die Partie noch kippen können. Zum Glück für Bitburg markierte Stefan Wanken schnell das 3:1 und machte den Aufstieg klar.

In zwei Platzierungsspielen um Platz drei des Verbandsligapokals trifft Bitburg noch auf die Ratingen IceAliens II.