TV-SERIE: Warum... "Hitze"?

Piesport . (F.Z.) Durch seine Mutter Hiltrud Esseln - früher gefürchtete Torjägerin der Damenmannschaft der SG Neumagen-Dhron - kam Christoph Esseln zum Fußball, da seine Mutter ihn und Bruder Markus immer mit auf den Sportplatz nahm.

Mit sieben Jahren begann Christoph Esseln mit dem Fußballspielen, seine Mutter war seine erste Trainerin. Zum Spitznamen "Hitze" kam Christoph Esseln bei einer Abschlussfahrt der B-Jugend zum Abschluss einer Saison in Losheim am See, wo am letzten Abend des Aufenthaltes der große Grillabend zu platzen drohte. Der Grund: Die Jugendlichen hatten vergessen, sich mit genügend Grillholz für ihre Steaks und ihre Bratwürste einzudecken. Doch einer rettete den Abend dann doch noch - und das war Christoph Esseln. Er sammelte in den umliegenden Bereichen rasch alles brennbare Material wie Holzreste, Papier, Pappschnitzel und so weiter ein, um die notwendige Glut am Grill am Brennen zu halten. Da ihm dies gelang, und die Steaks und Würste trotz der aus der Not geborenen Feuer-Methode hervorragend bei seinen Mannschaftskameraden ankamen, erhielt er als "Auszeichnung" für seine erfolgreichen Bemühungen den Spitznamen "Hitze". Und dieser Spitzname ist mittlerweile das Markenzeichen von Christoph Esseln, der zu Beginn seiner Seniorenzeit in der ersten Mannschaft des SV Niederemmel spielte, derzeit aber Leistungsträger der Reserve des SVN ist. S In der Serie "Warum... ?" erklärt der TV, wie Fußballer aus der Region zu ihrem Spitznamen kamen. Anregungen und Vorschläge bitte an fussball@volksfreund.de.