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TV-SERIE: Warum... "Luca Toni"?

TV-SERIE: Warum... "Luca Toni"?

MINDERLITTGEN. (F.Z.) Tony Förster wurde am 4. Mai 1986 im sächsischen Sebnitz geboren. 1992 zog er mit seiner Familie nach Minderlittgen, wo Tony Förster seine fußballerische Laufbahn in der F-Jugend begann, unter seinem Vater Hans-Ulrich als Trainer.

Nach dem ersten Jahr in der C-Jugend folgte Tony Förster einem Angebot des SV Wittlich, da der SVW zu dieser Zeit die beste Jugendarbeit weit und breit anbot. 2004 folgte beim SV Wittlich der Wechsel in den Seniorenbereich, der aber nicht optimal verlief. Zu Beginn der Saison 2005/2006 kehrte er daher zur SpVgg Minderlittgen/Hupperath zurück, wo ihm als Sturmspitze auf Anhieb insgesamt 18 Tore gelangen. Diese Zahl will Förster in dieser Saison noch übertreffen, da ihm nach seinen drei Toren in Bettenfeld bereits sieben gelungen sind. Der Spitzname "Luca Toni" entstand bei der Vereinsfahrt der Spielvereinigung zum Abschluss der erfolgreichen Saison 2005/2006 nach Düsseldorf. Während der Weltmeisterschaft sah sich die Mannschaft auch Spiele der italienischen Mannschaft auf Großleinwand an. Zu später Stunde rief dann Mannschaftskamerad Oliver Wallerang nach einer gelungenen Aktion von Stürmerstar Luca Toni plötzlich: "Der Luca Toni spielt ja fast wie unser Tony Förster". Der Stürmer: "Damit war der Spitznamen geboren, da ich wegen meiner Körpergröße und meinem linken Fuß Luca Toni ähnele, habe ich seither diesen Spitznamen weg. Damit kann ich gut leben kann, da mir die Karriere von Toni als Vorbild dient. Er hat sich innerhalb von vier Jahren von einer unserer Bezirksliga ähnelnden Liga in die italienische Nationalmannschaft katapultiert." Obwohl Försters Freundin Nadine ihren Tony schon zur SG Bremm "transferieren" wollte, will Förster selbst der SpVgg Minderlittgen treu bleiben und dazu beitragen, dass dem Verein im Spieljahr 2006/2007 doch noch der bereits lang ersehnte Aufstieg in die Kreisliga A gelingt.