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TV-SERIE: Warum... "Mucki"?

TV-SERIE: Warum... "Mucki"?

Neuerburg . (F.Z.) Mit acht Jahren begann der am 11. Januar 1975 in Wittlich geborene Frank Meyer in der E-Jugend des SV Wittlich seine fußballerische Laufbahn. Zwischenzeitlich sagte er dem runden Leder zwar Adieu und konzentrierte sich aufs Tischtennis, doch heute übt er nebeneinander beide Sportarten aus.

Der Spitzname stammt aus dem Fußball-Zweig seines Sportler-Daseins. Ende der 90er Jahre - Frank Meyer war mit einer Größe von gerade mal 1,73 Meter und einem Gewicht von 63 Kilogramm eher ein Leichtgewicht und nicht gerade als Kraftpaket, sondern wie auch noch heute als schneller Angreifer gefürchtet - bekam er ihn verpasst. Denn um seinen Mitspielern trotz seiner Körpermaße mit etwas Muskelkraft zu imponieren, stellte sich Frank Meyer vor dem Spiel in der Umkleidekabine mit Posen wie aus einem Fitness-Studio, einer "Muckibude", vor sie. Während der Begegnungen auf den Sportplätzen unterließ er dieses Gebaren zwar verständlicherweise, aber das Kabinen-Posing reichte aus, um bald im ganzen Spielkreis unter dem Namen "Mucki" bekannt zu sein. In seiner Familie ist nicht nur "Mucki", der beruflich als Bäcker arbeitet, sportlich aktiv. Seine Lebensgefährtin Yvonne Wollschläger ist eine gefürchtete Kreisläuferin bei den Handballerinnen der HSG Wittlich und der gemeinsame Sohn Luca Meyer schickt sich bereits im zarten Alter von vier Jahren an, eines Tages in die Fußstapfen des Vaters zu treten. S In der Serie "Warum... ?" erklärt der TV, wie Fußballer aus der Region zu ihrem Spitznamen kamen. Anregungen und Vorschläge bitte an fussball@volksfreund.de.