TV-SERIE: Warum... "Sharky"?

Piesport . (F.Z.) Mit zehn Jahren begann Dirk Schneider Fußball zu spielen. Und lange Zeit hieß er dann auch auf dem Platz schlicht Dirk Schneider. Zwölf Jahre später bekam er einen Spitznamen verpasst, der sich einprägen sollte: "Sharky" ("shark" heißt auf Deutsch Hai).

Es war im Jahr 1996 während der Mannschaftsfahrt mit der Reserve des SV Niederemmel nach Mallorca. Im Lokal "Beim Bierkönig" begründete Schneiders Mannschaftskamerad Marco Diedrich an der Bar zu fortgeschrittener Stunde, warum Schneider von nun "Sharky" zu heißen habe. Und die Begründung lautete so: Da Schneider im Meer fast ausschließlich auf dem Rücken schwamm und dabei seine "etwas zu groß geratene" Nase aus dem Wasser herausragte, würde es so aussehen, als gäbe es Haifischalarm. Seit diesem Zeitpunkt wird Schneider von seinen Mannschaftskameraden, aber auch im privaten wie beruflichem Umfeld nur noch "Sharky" genannt. Wenn Schneider mit der Rückennummer sieben zu den Spielen des SV Niederemmel II aufläuft, begrüßen ihn selbst seine Eltern mit dem Name "Sharky". Und wenn er ein Tor schießt, ruft der Sportplatz-Sprecher ebenfalls immer lauthals "Sharky". Mit seinen Treffern will Dirk Schneider dazu beitragen, dass die Reserve des SV Niederemmel in dieser Saison den Aufstieg in die Kreisliga B schafft. Seine Laufbahn will er erst beenden, wenn der SV Niederemmel den seit Jahren geforderten Kunstrasenplatz erhält. S In der Serie "Warum... ?" erklärt der TV, wie Fußballer aus der Region zu ihrem Spitznamen kamen. Anregungen und Vorschläge bitte an fussball@volksfreund.de.

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