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„Authentisch muss es sein“

„Authentisch muss es sein“

Vor einem Streetfood Market sind viele Fragen offen: Welche Stände sollen ihre Speisen präsentieren? Was muss man den Besuchern neben dem Essen noch bieten? Was gilt es zu beachten? Wir sprachen mit den Organisatoren Ali Haidar, Steve Trappen und dem Belichta.

Wie lautet das Resümee des ersten Trierer Streetfood Markets?
Ali: Die Besucher haben es sehr gut aufgenommen. Wir waren überwältigt vom Zuspruch der Gäste. Es hat alles prima funktioniert, alles hat miteinander harmoniert.

Was habt ihr im Vergleich zum Vorjahr verändert bzw. verbessert?
Ali: Wir bieten neben dem Essen ein Street-Art-Rahmenprogramm an und beziehen die Skatehalle mit ein. Der Eintritt für die Skatehalle wird gratis sein. Außerdem organisieren wir gemeinsam mit Partnern einen Graffiti-Jam. Wir möchten den Künstlern der Stadt eine Plattform bieten, um sich zu präsentieren.
Steve: Wir haben bei den Anbietern angefragt, ob es möglich sei, Probierportionen anzubieten und hoffen, dass alle das umsetzen können.
Belichta: Auch achten wir drauf, dass es nicht nur Burger- oder Burritostände gibt. Es wird sehr abwechslungsreich.

Wie kam es zum Standortwechsel?
Steve: Wir wollten eine neue Location ausprobieren, etwas Tolles entdecken. Die Skatehalle wurde nicht unbedingt für solch eine Veranstaltung eröffnet. Dass draußen etwas passiert und die Skater mit eingeschlossen werden, ist uns wichtig.
Ali: Die Verbindung von Streetfood, Street Art, Graffiti, Skaten, Musik können wir in der Location der Kunstakademie sehr gut umsetzen.
Was findet ihr an Streetfood toll?
Ali: Man kann in lockerer Atmosphäre den Food Artists während der Zubereitung ihrer Kreationen auf die Finger schauen, sich überzeugen lassen, bekommt das Essen direkt auf die Hand und kann es sofort verkosten.
Steve: Man kann sich alle angesagten Food Trucks anschauen, die gerade auf der Straße unterwegs sind.

Wie seht ihr die Entwicklung von Street Food im Allgemeinen?
Ali: Sehr positiv. Deutschlandweit passiert sehr viel. Streetfood bleibt ein urbanes Ding. Deshalb war es uns wichtig, ein passendes Rahmenprogramm zu finden, was nicht gerade einfach ist bei Streetfood Markets.
Wie viele Stände wird es geben?
Ali: Es wird ca. 30 Stände geben. Wir haben bereits einige auf unserer Facebook-Seite veröffentlicht. Dort vorbeizuschauen ist auf jeden Fall ratsam.

Habt ihr persönliche Highlights bei den Food Trucks und Ständen?
Belichta: Es gibt viele Sachen, die gut klingen. Persönliche Lieblinge habe ich da eigentlich nicht.
Ali: Die Stände nehmen sich nichts. Sie sind alle sehr gut.
Steve: Man kann nie sagen: Der Stand ist gut, da es immer etwas Neues zu entdecken gibt.

Was unterscheidet den Trierer Streetfood Market von anderen?
Ali: Er konzentriert sich auf Trier. Uns liegt die Region am Herzen. Auch die Lage an der Mosel ist toll.
Steve: Es geht viel um die richtige Atmosphäre. Beim letzten Mal konnten sich die Leute viel bewegen.
Belichta: Es soll eine entspannte Veranstaltung werden, wo man entspannen und chillen kann.

Welchen Anspruch habt ihr an die Anbieter?
Ali: Die Frische der Produkte ist ganz wichtig. Es soll mit regionalen Produkten gearbeitet werden. Das Fleisch muss eine ordentliche Qualität haben, und das Produkt soll zu einem angemessenen Preis verkauft werden.
Belichta: Authentisch muss es sein. Wenn man sich die Stände anschaut, ist es wichtig, dass sie alle einen Charakter haben. Sie müssen ihr Ding machen.