Trier: Beim Pendellauf kommen die Karten auf den Tisch

Trier : Beim Pendellauf kommen die Karten auf den Tisch

Fußball: Oberligist Eintracht Trier startet in die Wintervorbereitung. Das erste Testspiel ist für den 17. Januar angesetzt.

Was anfangs so leicht aussieht, wird schnell eine Tortur. Mit dem allseits (un)beliebten Pendellauf hat das Trainerteam von Eintracht Trier beim Start in die Wintervorbereitung überprüft, ob die Spieler über die Feiertage und den Jahreswechsel hinweg ihre Hausaufgaben gemacht haben. Auch das Gewicht wurde gecheckt. Bei dem Konditionstest müssen die Spieler zwischen zwei 20 Meter voneinander entfernten Linien hin- und herlaufen. Die Laufgeschwindigkeit wird dabei fortlaufend erhöht – angezeigt durch Tonsignale.

„Einige haben sich deutlich und erkennbar verbessert. Manch einer, der in der Winterpause mit Krankheiten oder Verletzungen zu tun hatte, ist noch nicht ganz so weit“, war Eintracht-Trainer Josef Cinar größtenteils zufrieden. Gleichzeitig kündigte der Coach an, dass zwei Akteure erst mal Extra-Schichten einlegen müssen, um ihr Fitnesslevel zu verbessern. Beim Pendellauf (englisch Shuttle-Run-Test) am längsten durchgehalten haben Kevin Heinz, Ömer Kahyaoglu, Christoph Anton und Stephan Schuwerack.

Beim Trainingsauftakt auf dem Kunstrasen des Moselstadiongeländes konnte der Coach 20 Spieler um sich versammeln – darunter waren auch mehrere A-Jugendliche. Maurice Roth fehlte krankheitsbedingt, Felix Fischer musste verletzungsbedingt passen. Torwart Johannes München, der unlängst auf dem Fahrrad von einem Auto angefahren worden war, blieb nur die Zuschauerrolle. Jason Thayaparan, Jan Brandscheid und Julien Erhardt drehten lediglich Laufrunden.

Das Aufwärmprogramm leitete Athletiktrainerin Nina Nouri – die Schwester des Bundesliga-Coaches Alexander Nouri soll in der Vorbereitung öfters ins Training des Oberliga-Teams eingebunden werden. Cinar, der mit seinen Assistenten Torge Hollmann (Co-Trainer) und Jochen Pfaff (Torwartcoach) bis Saisonende weitermachen wird (der TV berichtete), stellte eine Lockerheit im Team fest: „Ich bin zufrieden, wie sich die Jungs präsentiert haben. Sie haben mit Freude und mit viel Kommunikation das Training mit Leben gefüllt. Es war ein guter Anfang.“

Mit dabei war auch wieder Godmer Mabouba, der nach seinem kuriosen Platzverweis im Spiel bei Rot-Weiß Koblenz eine disziplinarische Denkpause erhalten hatte. Er präsentierte sich mit einer neuen, blondierten Kurzhaarfrisur.

In der Kabine hatte Cinar seine Mannschaft schon mal kurz auf die verbleibende Rest-Saison eingeschworen. Tenor: Die schlecht verlaufene Hinrunde ist abgehakt. Auf Basis des 5:0-Heimsiegs im letzten Spiel des alten Jahres  gegen Ludwigshafen soll der Blick nur noch nach vorne gehen.

Das erste Testspiel ist für den 17. Januar terminiert – dann gastiert der SVE bei Union Mertert/Wasserbillig (Uhrzeit ist noch offen).

Eintracht Trier hat zwischenzeitlich einen vorläufigen Testspiel-Plan veröffentlicht. Hier die Übersicht (Änderungen sind möglich):

17. Januar: Union Mertert Wasserbillig (in Wasserbillig)

19. Januar: F 91 Düdelingen (in Düdelingen)

24. Januar: FC Bitburg (19 Uhr, Kunstrasen Moselstadion)

26. Januar: Jeunesse Esch (14.30 Uhr, Kunstrasen Moselstadion)

2./3. Februar: Wintercup in Ralingen (2. Februar, 13 Uhr: Etzella Ettelbrück)

9. Februar: SV Elversberg (14 Uhr, Kunstrasen Moselstadion)

Ein Video zum Trainingsauftakt gibt’s online unter der Adresse fupa.net/rheinland