Berlin Volleys wollen CEV-Pokal holen

Berlin Volleys wollen CEV-Pokal holen

Die Berlin Volleys wollen erstmals in ihrer Vereinsgeschichte einen Europapokal gewinnen. Am 2. April tritt der Bundesliga-Erste zum Final-Rückspiel um den CEV-Pokal beim russischen Top-Club ZSK Surgut in Sibirien an.

Die erste Begegnung der beiden Volleyball-Teams findet am 29. März in Berlin statt. Schon der Einzug ins Endspiel stimmte den deutschen Vizemeister rundum glücklich. Es sei „ein großartiger Erfolg in einem internationalen Wettbewerb“, bemerkte Manager Kaweh Niroomand: „Das zeigt die Entwicklung unserer Mannschaft, nachdem sie im vergangenen Jahr auch schon in der Champions League Dritter geworden ist.“

Im Halbfinal-Rückspiel gegen Belgiens Meister Knack Roeselare hatten sich die Volleys vor 5000 Zuschauern mit 3:0 behauptet. „So stark, so konzentriert und mit so wenigen Eigenfehlern habe ich unsere Mannschaft in dieser Saison noch nicht erlebt“, lobte Niroomand.

Die Endspiel-Teilnahme der Berliner hat auch Auswirkungen auf die entscheidende Phase in der Bundesliga. Der Terminengpass soll dadurch beseitigt werden, dass das Playoff-Halbfinale um die Meisterschaft auf eine Serie „Best of three“ verkürzt wird. Ursprünglich waren maximal fünf Spielen vorgesehen.

„Ich bedauere das, denn ich glaube kaum, dass eine Mannschaft, die nach der Hauptrunde in der Tabelle hinter uns liegt, im Halbfinale in der Lage wäre, uns in fünf Spielen dreimal zu besiegen. Bei nur drei Spielen ist die Chance sicher etwas größer“, bemerkte Niroomand.