TVB:: Bitburg: Stark gespielt, aber abgestiegen

TVB: : Bitburg: Stark gespielt, aber abgestiegen

Handball: TVB und Gösenroth stehen als Oberliga-Absteiger fest. Irmenach verliert erstes Relegationsspiel gegen Eckbachtal.

RPS-Oberliga Männer

Hochdorf schaffte es in der 3. Liga nicht, den möglichen Relegationsplatz zu erreichen, und so platzten die letzten Hoffnungen der beiden Oberligisten TV Bitburg und Gösenroth auf den Klassenerhalt.

VTZ Saarpfalz – TV Bitburg 32:30 (15:13)

Die Vorzeichen für die Eifeler vor dem Spiel beim Tabellenführer standen nicht günstig: so fehlten neben den verletzten Henning Otte und Alex Sonnen auch der beruflich verhinderte Chris Stelmach. Wer geglaubt hatte, dass der Meister uns auf die leichte Schulter nehmen würde, sah sich getäuscht. Einen guten Start erwischten die Eifeler beim Tabellenführer in Zweibrücken. Das Team setzte sich auf 5:2 in der 5. Minute ab und zwang die Gastgeber so zu ihrer ersten Auszeit. „Konsequent im Angriff, dabei die Systeme ausgespielt und die Chancen verwertet, dazu eine konzentrierte und aggressive Abwehr: so verunsicherten wir den Tabellenführer in den ersten Minuten“, freute sich TVB-Coach Thomas Lauer. Saarpfalz nutzte die Auszeit, stellte die Mannschaft neu ein und wurde jetzt in der Abwehr aggressiver und im Angriff konsequenter. Doch Bitburg zeigte sich wenig beeindruckt. Bis zum 11:12 in der 27. Minute verteidigte der TVB seinen Vorsprung, musste dann aber die 13:12-Führung der Gastgeber hinnehmen, die bis zur Pause das Spiel zum 15:13 drehten. „Wir haben in den letzten Minuten unsere klaren Chancen von außen nicht genutzt. Ein Team wie Saarpfalz bestraft jede Nachlässigkeit“, erklärte Lauer. Nach dem Wechsel gelang dem Team des Trainergespanns Thomas Lauer/Florian Enders der letztmalige Ausgleich beim 18:18. Drei Treffer der Gastgeber sorgten dann für eine deutliche Führung des Tabellenführers. Doch die Eifeler stemmten sich gegen die drohende Niederlage, waren beim 27:25 in der 53. Minute und beim 30:28 in der 58. Minute bis auf zwei Tore heran, konnten die Führung der Gastgeber aber nicht mehr egalisieren. „Wir wussten, dass es gegen Saarpfalz schwer werden würde, den Rückstand aufzuholen, doch wir hielten die Konzentration hoch und ließen den Favoriten nicht davonziehen. Kompliment an die Mannschaft, die ein sehr gutes Spiel ablieferte, dass unter der guten Leitung der Schiedsrichter Thorsten Maul und Michael Rausch stand. Sie boten eine ebenso starke Leistung wie die Mannschaften auf dem Feld“, lobte TVB-Coach Thomas Lauer.

Schwerdt und Reitz – Engel (1), Hertz (3), Guldenkirch (2), Straub, Steinbach (2), Enders (12/3), Kaufmann (4), Lauer (4), Wolff (2), Nelles

SG Gösenroth/Laufersweiler – SV Zweibrücken 26:23 (13:10)

Mit dem Sieg übergaben die Hunsrücker die rote Laterne an das Eifelteam aus Bitburg, müssen aber dennoch den Weg zurück in die Rheinlandliga antreten.

Aufstiegs-Relegation zur RPS-Liga

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch– HSG Eckbachtal 22:24 (10:12) Der Rheinlandmeister aus dem Hunsrück muss sich im ersten Relegationsspiel dem Favoriten der Aufstiegsrunde aus Eckbachtal knapp geschlagen geben. Lediglich beim 1:0 lagen die Gastgeber in Führung, dann übernahm der Favorit das Kommando. Nach dem Wechsel setzte sich Eckbachtal vom 16:18 in der 47. Minute auf 16:21 in der 50. Minute ab. Noch einmal schöpfte das Team von Trainer Mirza Cehajic nach vier Treffern in Folge Hoffnung beim 20:21 in der 56. Minute, doch der Ausgleich wollte nicht gelingen. Beim Stande von 22:23 genau 45 Sekunden vor dem Ende, folgte die Auszeit der Gäste 19 Sekunden vor der Schlusssirene, und fünf Sekunden vor dem Abpfiff war es Tobias Lerzer, der mit seinem einzigen Treffer an diesem Abend für die Entscheidung sorgte. Im zweiten Relegationsspiel setzte sich der TV Homburg mit 27:22 gegen den TV Bodenheim durch. Die beiden bestplatzierten Mannschaften der Relegation steigen in die RPS Oberliga auf. „Wir haben schlecht gespielt, vor allem viele unserer Leistungsträger, haben dazu kaum Torgefahr von den Außen Positionen und vom Kreis gezeigt. Eckbachtal war sicher nicht besser als wir, doch sie hatten einen Spieler, der gezeigt hat, wie man eine Mannschaft führt und wie man kämpft. Es war ein verdienter Sieg der Gäste. Leider verletzte sich bei uns Korab Mulliqi. Wenn er noch ausfällt, dann ist die Oberliga für uns weit weg. Allerdings haben wir die Liga mit einer solchen Leistung wie mit dieser auch nicht verdient“, resümierte Trainer Cehajic.

HSG I/K/H: Everding und Schug – Mulliqi (5), Gerhard, Ströher, Hölzenbein, Klei (1/1), Bach (1), Stürmer (8), Löw (2/2), Schneider (1), K. Schell, M. Schell (4)