Bitburg verdient mehr am Glücksspiel

Ob der Spieler gewinnt oder verliert, die Stadt kassiert: Bereits jetzt nimmt Bitburg durch die Besteuerung von Spielgeräten rund 150.000 Euro im Jahr ein. Durch eine Erhöhung der Vergnügungssteuer, die der Stadtrat einstimmig beschlossen hat, kommen nun zusätzliche 115.000 Euro Spielgeld Jahr für Jahr in die Kasse.

 Pokern birgt nach Expertenmeinungen ein hohes Suchtpotenzial.

Pokern birgt nach Expertenmeinungen ein hohes Suchtpotenzial.

Foto: dpa

Die Betreiber von Spielhallen empfinden das als enorme Belastung. Sie klagen, dass ihnen unter dem Strich kaum noch was übrig bleiben würde. Zudem sieht die geänderte Vergnügungssteuersatzung in Bitburg auch erstmals vor, "die gezielte Einräumung der Gelegenheit zu sexuellen Vergnügungen" zu besteuern. Das soll bei acht Rotlicht-Etablissements jährlich rund 32.000 Euro Steuern bringen. Zusammen bringt die neue Vergnügungssteuersatzung, die in Bitburg zum 1. Oktober in Kraft tritt, damit der Stadt zusätzliche Einnahmen von knapp 150.000 Euro im Jahr.

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