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Blaulicht
23-Jähriger schießt auf Schießbuden-Bedienung: Festnahme in Trier

FOTO: dpa / Patrick Seeger
Trier. Die Polizei hat einen 23-jährigen Marokkaner nach einem Vorfall auf dem Jahrmarkt Allerheiligenmesse in Trier festgenommen. Der Mann soll mit einem Luftgewehr auf eine Mitarbeiterin des Schießstands geschossen haben. Die Frau blieb laut Polizei offenbar unverletzt. red

Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei soll der 23-Jährige, gegen den bereits zuvor ein Abschiebehaftbefehl bestand, mit einem weiteren Mann am Mittwochabend gegen 22 Uhr zur Schießbude auf dem Trierer Viehmarkt gegangen sein. Nachdem die Bedienung ihm ein Gewehr ausgehändigt habe, soll er die Waffe auf die Bedienung gerichtet und einen Schuss abgegeben haben. Die Mitarbeiterin sei dabei offenbar nicht verletzt worden. Anschließend hätten sich die beiden Männer von der Schießbude entfernt.

Wenig später hätten Zeugen den 23-Jährigen auf dem Platz angetroffen. Nach einem kurzen Gerangel sei der Mann in Richtung Palastgarten geflüchtet, wobei er Passanten mit einem Messer bedroht und ein parkendes Auto beschädigt habe.

Der 23-Jährige konnte schließlich laut Polizei im Rahmen der Fahndung im Palastgarten gestellt und widerstandslos festgenommen werden. Da der Verdacht bestand, dass der Mann und Alkohol- und Drogeneinfluss stand, wurde eine Blutprobe entnommen. Weiterhin ermittelten die Beamten, dass gegen den Marokkaner ein Abschiebehaftbefehl bestand.

Am Donnerstag, 1. November, wurde er auf Antrag der Staatsanwaltschaft Trier dem Haftrichter beim Amtsgericht Trier vorgeführt, der die Untersuchungshaft anordnete. Der 23-Jährige wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.