Blaulicht: Aufnahmestelle, Videoüberwachung & Co.: So will die Polizei Karneval sicher machen

Blaulicht : Aufnahmestelle, Videoüberwachung & Co.: So will die Polizei Karneval sicher machen

Damit alle Jecken an Fastnacht sicher feiern können, hat die Polizei für die Region Trier ein umfassendes Sicherheitskonzept vorgelegt. Volksfreund.de erklärt, wie dieses aussieht.

Auch in diesem Jahr werden wieder tausende von Jecken an den närrischen Tagen die Straßen der Region bevölkern. Die Polizei hat mit den kommunalen Verantwortlichen und den Veranstaltern zahlreicher Fastnachtsveranstaltungen ein ganzes Bündel von Maßnahmen abgesprochen, damit die Feiern unbeschwert, bunt und fröhlich ablaufen können. Das teilt die Polizei am Donnerstag mit.

Der Einsatzschwerpunkt werde in diesem Jahr wieder auf der Karnevalshochburg Trier liegen. Hier werden am Weiberdonnerstag und Rosenmontag mehrere zehntausend Narren erwartet. Ein Aspekt der Sicherheitskonzeption sei der verstärkte Einsatz von uniformierten und zivilen Polizeibeamten, um Gefahren und negative Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und diesen offensiv und präventiv zu begegnen.

Gemeinsam mit den Jugendämtern sei eine Jugendschutzkonzeption entwickelt worden, die unter anderem Jugendschutzkontrollen auch schon im Vorfeld der Veranstaltungen vorsehe. In Trier werde eine Anlauf- und Aufnahmestelle für alkoholisierte Minderjährige in den Räumen des Palais Walderdorff eingerichtet, wo sie von Mitarbeitern des Jugendamtes betreut werden.

Hierhin und in die Polizeiwache Innenstadt in der Salvianstraße 9 könnten sich auch Personen wenden, die Hilfe suchen, einen Rat brauchen oder eine Strafanzeige erstatten wollen. Darüber hinaus würden an neuralgischen Punkten in der Trierer Innenstadt mobile Einsatzkräfte vorgehalten, die im Bedarfsfall schnell zur Stelle seien.

Sowohl an Weiberfastnacht wie auch am Rosenmontag setze die Polizei auf Videoüberwachung an neuralgischen Punkten. An Weiberfastnacht und am Rosenmontag werde eine Videoüberwachung auf dem Trierer Hauptmarkt installiert. Am Rosenmontag werde darüber hinaus der Vorplatz an der Arena in das Videokonzept aufgenommen. Durch den Einsatz der Videokameras sollen die Einsatzverantwortlichen negative Entwicklungen frühzeitig erkennen und Einsatzkräfte zu neuralgischen Punkten dirigieren, um Eskalationen vorzubeugen. Weitere Informationen zur Videoüberwachung finden Sie unter s.rlp.de/yoz.

Im Falle von Straftaten würden die gespeicherten Videoaufnahmen zur Strafverfolgung herangezogen, anderenfalls nach einer 30-Tage-Frist gelöscht. Die videoüberwachten Bereiche würde n für Besucher durch Hinweisschilder deutlich gekennzeichnet und ausgewiesen.

Durch diese Hinweise sollen ebenso potenzielle Straftäter von eventuellen Vorhaben abgebracht werden. Verkehrsbeschränkungen, Einfahrtsverbote und sonstige Anordnungen der städtischen Ämter werden in gesonderten Mitteilungen der Stadtverwaltung Trier bekanntgegeben.

So werde am Rosenmontag ein zeitlich und örtlich begrenztes Verbot für bestimmte schwere Fahrzeuge entlang der Zugstrecke erlassen. Dieser Bereich soll zwischen 11 und 18 Uhr für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen gesperrt werden. Polizeibeamte werden die Einhaltung dieser Verbote überwachen und entlang der Zugstrecke für Sicherheit sorgen. Unterstützt werden die Beamten des Polizeipräsidiums Trier von Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei. Insgesamt würden an den beiden Großveranstaltungen in Trier rund 250 Beamte eingesetzt.

Weitere Informationen zu den Fastnachtsveranstaltungen und behördlichen Maßnahmen in Trier finden Sie auf der Homepage der Stadt Trier. Neben den Veranstaltungen in der Stadt Trier würden auch andernorts im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Trier kleinere und größere Fastnachtsfeten und -umzüge starten, bei denen teilweise mehrere tausend Besucher erwartet werden.

Auch hier habe die Polizei Einsatzkonzepte entworfen und werde Präsenz zeigen. Darüber hinaus werden über die gesamten Fastnachtstage zu den Schwerpunktzeiten ausreichend Kräfte für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger bei den Dienststellen des Polizeipräsidiums im Dienst sein.