1. Blaulicht

B51: Vollsperrung nach Frontal-Unfall zwischen Auto und LKW

Blaulicht : Nach Frontalunfall bei Überholmanöver: B51 viele Stunden lang komplett gesperrt

Autofahrer schwer verletzt: Unfall auf der B51 bei Newel

Ein Autofahrer ist bei einem Unfall auf der B51 schwer verletzt worden. Wegen der Bergungsarbeiten war die Bundesstraße zwischen Hohensonne und Newel stundenlang voll gesperrt.

Wie die Polizei berichtet, befuhr ein 36-jähriger Autofahrer aus dem Eifelkreis Bitburg-Prüm die B51 in Richtung Trier und setzte zu einem Überholmanöver an. Dabei stieß er gegen 9 Uhr frontal mit einem entgegenkommenden LKW zusammen.

Der 36-Jährige wurde mit schweren Verletzungen durch einen Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des LKW steht nach dem Unfall unter Schock. Zur Klärung der Unfallursache und des genauen Herganges hat die Staatsanwaltschaft Trier ein Gutachten in Auftrag gegeben.

Die B51 musste wegen der Bergungsarbeiten voll gesperrt werden. Da Kraftstoff ausgetreten war musste auch die Feuerwehr zur Beseitigung hinzugezogen werden. Die Polizei bat daher Verkehrsteilnehmer, die Strecke weiträumig zu umfahren. Auf Höhe der Radenborner Steingrube kam der Verkehr zwischenzeitlich komplett zum Erliegen. Autofahrer mussten entsprechend viel Geduld mitbringen.

Am späten Nachmittag entspannte sich jedoch die Situation: Nach Angaben eines Sprechers der Polizei konnte zu diesem Zeitpunkt die Trasse in Fahrtrichtung Trier wieder freigegeben werden.

Die vielbefahrene Bundesstraße 51 verbindet die Städte Trier und Bitburg beziehungsweise beide mit der A60 und ist in diesem Bereich teils dreispurig ausgebaut. Zwischen Bitburg und der Anschlussstelle A60 verläuft die Trasse derzeit noch zweispurig, sie soll aber bis 2025 ausgebaut werden.

Im Januar 2022 kam bei Meilbrück ein Transporter von der Fahrbahn ab, wegen der Bergungsarbeiten war die Bundesstraße damals zeitweilig ebenfalls nicht passierbar. Im August und September 2021 starben zwei junge Autofahrer nach Zusammenstößen auf Höhe von Fließem beziehungsweise Helenenberg.