Betrüger versuchen am Telefon Senioren um ihr Erspartes zu bringen

Polizei : Polizei warnt vor Betrug am Telefon

Nach wie vor versuchen Betrüger durch Telefonanrufe als falsche Polizeibeamte, falsche Enkel oder durch falsche Gewinnversprechen an Erspartes zu gelangen.

(red) Nach wie vor geben sich auch in Trier und der Region Betrüger am Telefon als Polizeibeamte oder Enkel aus oder versprechen Gewinne, um an das Ersparte ihrer Opfer zu gelangen. Seit der Warnung der Polizei Trier vor solchen Betrugsmaschen vor einigen Tagen sind 38 Strafanzeigen erstattet worden. Meist wurde der Täuschungsversuch von den Angerufenen erkannt; in einem Fall erbeuteten die Täter jedoch einen fünfstelligen Geldbetrag.

Die Täter rufen überwiegend ältere Menschen an. In mehr als der Hälfte der angezeigten Fälle geben sie sich als Polizeibeamte oder andere Amtsträger aus und versuchen durch geschickte Gesprächsführung zu erfahren, ob die Opfer Zugriff auf Bargeld oder Wertsachen haben. Anschließend wird das Opfer zur Übergabe der Wertsachen bewegt. Eine andere Vorgehensweise ist der sogenannte Enkeltrick, bei dem die Täter sich als angebliche Verwandte oder Bekannte ausgeben. Dabei wird in der Regel eine finanzielle Notlage vorgetäuscht. Bei der dritten aktuell auftretenden Masche geben sich die Anrufer als Mitarbeiter oder Vertreter einer Lotteriegesellschaft aus. Um den Gewinn zu erhalten, müsse jedoch zunächst eine Zahlung erfolgen.

Die Polizei rät: Sprechen Sie am Telefon auf keinen Fall über Ihre finanzielle Situation und beenden Sie das Gespräch. Ignorieren Sie erneute Anrufe und rufen Sie nicht die im Telefondisplay angezeigte Telefonnummer zurück – sie ist höchstwahrscheinlich gefälscht. Die Polizei fragt niemals am Telefon nach persönlichen Verhältnissen oder bittet um die Übergabe von Geld oder Wertgegenständen. Händigen Sie keinem Unbekannten Geld oder Wertgegenstände aus. Betrugsanrufe sollen der Polizei unter Telefon 0651/9779-320 gemeldet werden oder unter dem Notruf 110.

(vk)
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