Polizei Vier Tote, 16 Schwerverletzte: Mehr schwere Unfälle

Morbach · Die Polizei Morbach zieht eine traurige Bilanz der ersten neun Monaten dieses Jahres.

 Die Polizei Morbach stellt eine bittere Bilanz für die ersten neun Monate in 2020 aus: Bei Verkehrsunfällen in ihrem Bezirk gab es bereits vier Tote und 16 Schwerverletzte. Foto: Stefan Puchner/dpa

Die Polizei Morbach stellt eine bittere Bilanz für die ersten neun Monate in 2020 aus: Bei Verkehrsunfällen in ihrem Bezirk gab es bereits vier Tote und 16 Schwerverletzte. Foto: Stefan Puchner/dpa

Foto: dpa/Stefan Puchner

Trotz des zunächst rückläufigen corona-bedingten Verkehrsaufkommens ist im Dienstgebiet der Polizeiinspektion Morbach die Zahl der schweren Verkehrsunfälle in den ersten neun Monaten dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahrszeitraum gestiegen. So verzeichnete die Polizei Morbach 2020 vier tödlich verlaufende Verkehrsunfälle, 2019 hatte es keinen gegeben. Weiterhin gab es zwei Unfälle mit Schwerverletzten mehr als im Vorjahr (16 zu 14). Ein Trend, der im gesamten Präsidialbereich Trier zu erkennen ist. Hingegen gab es im Neun-Monats-Vergleich zum Vorjahr bisher weniger Unfälle mit leichtverletzten Personen (26, 2019: 35). Eine der Hauptunfallursachen sei immer noch, wie in den vergangenen Jahren auch, zu schnelles Fahren. Die Polizei Morbach ist bemüht, auch in Zusammenarbeit mit den zentralen Verkehrsdiensten Wittlich und der Bereitschaftspolizei, dem durch regelmäßige Geschwindigkeitskontrollen entgegenzuwirken. Die Polizei appelliert an das Verantwortungsbewusstsein eines jeden, seine Geschwindigkeit entsprechend den Witterungs-, Verkehrs- und Straßenverhältnissen anzupassen. Besonders auf den vielbefahrenen Hauptverkehrsachsen der Region Morbach, der B 327, der B 269 und der L 150, ist eine aufmerksame und defensive Fahrweise unerlässlich, um Unfälle zu vermeiden. Aufgrund der höheren Geschwindigkeiten seien die Unfallfolgen dort meist gravierender als auf Nebenstraßen. Die Polizei empfiehlt das Motto: Ankommen, nicht umkommen!