Blaulicht Automatensprengung in Bleialf: Polizei geht von drei Tätern aus

Bleialf · Unbekannte haben am Freitagmorgen einen Geldautomaten in Bleialf gesprengt. Was bisher bekannt ist und wo Zeugen sich melden können.

Symbolbild

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Foto: dpa/Philipp von Ditfurth

Bislang unbekannte Täter haben am Freitag, 3. Mai, in den frühen Morgenstunden gegen 5.20 Uhr einen Geldautomaten in einer Bankfiliale in der Bahnhofstraße in Bleialf gesprengt. Das berichtet die Polizei.

Ersten Ermittlungen zufolge seien zwei oder drei Tatverdächtige an der Tat beteiligt gewesen. Laut Polizeibericht flüchteten sie anschließend mit einem dunklen BMW mit BIT-Kennzeichen. Bei dem Fahrzeug handelt es sich auf Nachfrage unserer Redaktion um ein Modell der 1er-Reihe.

Pressesprecher der Polizei Trier: Automatensprengung in Bleialf ist die erste in der Eifel im Jahr 2024

Zur Schadenshöhe ist bislang nichts bekannt. Aber Marc Fleischmann, stellvertretender Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Polizei Trier, sagt: „Wir gehen davon aus, dass die Täter auch an Bargeld gekommen sind“. Fleischmanns Kollege Uwe Konz gibt am Freitagmittag an, dass immer noch mehrere Polizeibeamte vor Ort seien. Die Spurensicherung gestalte sich aus „versicherungstechnischen Gründen“ komplizierter. Mittlerweile gehen die Ermittler von drei Tätern aus, sagt Konz.

Laut dem Pressesprecher war es die erste Automatensprengung in der Eifel in diesem Jahr – und die zweite im gesamten Verbreitungsgebiet des Polizeipräsidiums Trier. Die erste ereignete sich nach Angaben von Konz am Mittwoch, 1. Mai, in Hoppstädten-Weiersbach im Landkreis Birkenfeld. Nach Polizeiangaben wollen Zeugen dort beobachtet haben, dass drei maskierte Menschen in einer dunklen Limousine in Richtung Autobahn flüchteten.

Weitere Automatensprengung in Rheinland-Pfalz

Die Automatensprengung in Bleialf soll heute nicht die einzige in Rheinland-Pfalz gewesen sein. Wie die dpa berichtet, haben Unbekannte ebenfalls in den frühen Morgenstunden in Ludwigshafen einen Geldautomaten in einer Bankfiliale gesprengt. Am Tatort am Rathausplatz seien Sprengstoffreste gefunden worden, die Entschärfer des Landeskriminalamts (LKA) gesichert haben, sagte ein Sprecher der Ludwigshafener Polizei. Ob die Kriminellen an Geld gelangten, war zunächst ebenso unklar wie die Schadenshöhe. Der Bereich um die Filiale in der Ludwigshafener Innenstadt wurde vorerst abgesperrt.

Zeugen, die Hinweise zu den bislang unbekannten Personen oder dem Fahrzeug geben können, werde gebeten sich unter 06551/9420 bei der Polizeiinspektion Prüm zu melden. Die Ermittlungen dauern an.