Bundespolizei Trier ermittelt wegen Menschenschleusung in zwei Fällen

Bundespolizei Trier ermittelt wegen Menschenschleusung in zwei Fällen

Die Bundespolizei Trier hat zwei Menschenschleusungen aufgedeckt. Unter den insgesamt 15 geschleusten Personen befinden sich neun aus Syrien und sechs aus dem Kosovo.

Die Syrer wurden in der Nacht zum Freitag nach Deutschland gebracht. Unter ihnen befanden sich zwei Familien, darunter fünf Kinder und Jugendliche. Die Ermittlungen ergaben, dass alle Personen inagesamt 1000 Euro an einen Schleuser gezahlt hatten. Gegen den 26-Jährigen, der die Syrer in einem Kleinbus nach Trier gebracht hatte, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Menschenschleusung eingeleitet.

Die sechs Menschen aus dem Kosovo wurden von einem 37 Jahre alten Mann in einem Kleinbus eingeschleust, gegen den ebenfalls ein Ermittlungsverfahren läuft.

Beide Gruppen wurden zur Aufnahmeeinrichtung in Trier gebracht, wo sie ihre Asylanträge gestellt haben.

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