Am Grenzübergang Wasserbilligerbrück Europäischer Haftbefehl: Bundespolizei Trier liefert Gefangenen aus

Wasserbilligerbrück · Die Beamten übergaben den Mann, dem „sexuelle Ausbeutung von Kindern / Kinderpornografie“ vorgeworfen wird, an die Luxemburger Kollegen. Einen Tag später lief eine weitere Übergabe in die andere Richtung.

Die Bundespolizei meldet die Übergaben in einer Pressemitteilung (Symbolbild).

Die Bundespolizei meldet die Übergaben in einer Pressemitteilung (Symbolbild).

Foto: dpa/Matthias Rietschel

Die Bundespolizei Trier hat am Donnerstagmorgen, 16. Mai, einen 46-Jährigen wegen eines europäischen Haftbefehls ins Nachbarland ausgeliefert. Dem Mann, der in der JVA Trier einsaß, wird laut Pressemitteilung „sexuelle Ausbeutung von Kindern / Kinderpornografie“ vorgeworfen.

Am Tag danach – Freitag, 17. Mai – hat die Bundespolizei Trier wiederum einen 25-Jährigen von der Police Luxemburg in Empfang genommen. Gegen ihn lagen zwei Haftbefehle der Staatsanwaltschaft Heidelberg wegen Eigentumsdelikten vor. Außerdem laufen drei weitere Ermittlungsverfahren, ebenfalls wegen Eigentumsdelikten. Da er die geforderte Geldstrafe von insgesamt 620 Euro nicht bezahlen konnte, wurde er zur Verbüßung einer 62-tägigen Haftstrafe in die JVA Trier eingeliefert.

Die Übergabe erfolgte in beiden Fällen am Grenzübergang Wasserbilligerbrück.

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