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Bundespolizei Vier Ausreißer am Bahnhof Trier aufgegriffen

Bundespolizei : Vier Ausreißer am Bahnhof Trier aufgegriffen

Haftbefehle vollstreckt, Ingewahrsamnahmen, 36 Fahndungserfolge sowie Verstöße gegen das Aufenthalts- und Strafrecht: Dies ist die Bilanz der Bundespolizei Trier von Silvester bis Sonntag.

Als Auszug sei zu nennen: Insgesamt fünf Ingewahrsamnahmen gab es an Silvester und Neujahr am Hauptbahnhof Trier. Dabei wurden vier Menschen wieder zu ihren jeweiligen Hilfseinrichtungen gebracht. Die fünfte, ein alkoholisierter, orientierungsloser 35-jähriger Mann – zuvor ohne Fahrschein mit dem Zug von Köln nach Trier unterwegs – verbrachte die Nacht zwecks Ausnüchterung in der Gewahrsamszelle.

Am Samstagmittag kam es auf der A 64, Rastplatz Markusberg, zur Festnahme eines 57-jährigen Deutschen. Gegen ihn lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Bonn wegen Betrugs vor. Durch Zahlung der Geldstrafe von 750 Euro konnte eine 25-tägige Haftstrafe abgewendet und er auf freiem Fuß belassen werden.

Ein ausweisloser und unerlaubt eingereister 32-jähriger Bosnier wurde am Samstagabend im Stadtgebiet Trier kontrolliert. Die Personenüberprüfung ergab eine Festnahmeanordnung der Ausländerbehörde Kusel sowie drei anhängige Ermittlungsverfahren des AG Duisburg-Ruhrort und der Ausländerbehörde Kusel.

Nach Vorführung beim Amtsgericht Trier kam er in Abschiebehaft. Im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei Trier reisten insgesamt 16 Menschen unerlaubt in das Bundesgebiet ein. Gegen alle wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz musste sich ein 56-jähriger Deutscher in der Silvesternacht verantworten. Er hatte mit einer Schreckschusswaffe Signalmunition abgefeuert. Dies jedoch ohne Besitz eines Kleinen Waffenscheins  und der erforderlichen Erlaubnis.