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Drogenschmuggel im Hunsrück - Sieben Jahre und sechs Monate Haft für Niederländer

Verurteilt : Drogenschmuggel im Hunsrück - Sieben Jahre und sechs Monate Freiheitsstrafe für Niederländer

Zu sieben Jahren und sechs Monaten Freiheitsstrafe wurde ein Niederländer verurteilt, der im Dezember 2020 auf der A61 im Hunsrück mit Drogen erwischt wurde. Obwohl er diese raffiniert versteckt hatte, spürte der Drogenhund sie auf. Hier sind die Details:

Beamte des Hauptzollamts Koblenz haben im Dezember 2020 einen italienischen Kleinwagen auf der A 61 im Hunsrück kontrolliert. Bei der Überprüfung des niederländischen Fahrers stellte sich heraus, dass gegen den 44-jährigen ein Haftbefehl wegen verschiedener Betäubungsmitteldelikte bestand. Der Mann wurde sofort von den Zöllnern vor Ort festgenommen.

Im Anschluss erfolgte eine Kontrolle des Fahrzeugs, wobei auch die Spürnase von Rauschgiftspürhund Mex zum Einsatz kam. Bei der Suche im Kofferraum zeigte der Spürhund am Reserverad deutlich an. Beim Herausheben stellten die Kontrollbeamten fest, dass das Reserverad wesentlich schwerer war als üblich.

Da das Rad nicht mit einfachem Werkzeug zu öffnen war, musste mit einem Trennschleifer gearbeitet werden. Die Beamten staunten nicht schlecht, als dann 15 kg Heroin zum Vorschein kamen.

Anfang August erging das Urteil vor dem Koblenzer Landgericht. Der Beschuldigte wurde zu einer Haftstrafe von 7 Jahren und 6 Monaten verurteilt. Das Urteil ist mittlerweile rechtskräftig. Der Mann verbüßte bis letzten Dezember in Frankreich eine Haftstrafe, auch wegen Drogendelikten.