Zusammenstoß zwischen Auto und LKW Tödlicher Unfall in der Eifel - B 51 weiterhin gesperrt

Update | Reuth/Olzheim · Ein Auto und zwei LKW sind am Montagnachmittag auf der Bundesstraße 51 zwischen Olzheim und Stadtkyll miteinander kollidiert. Beim Unfall starb ein Mensch, drei weitere wurden verletzt. Die Bundesstraße ist weiterhin gesperrt.

 Schwerer Unfall nahe Reuth auf der B 51: Zahlreiche Kräfte sind im Einsatz. Auch zwei Rettungshubschrauber wurden angefordert.

Schwerer Unfall nahe Reuth auf der B 51: Zahlreiche Kräfte sind im Einsatz. Auch zwei Rettungshubschrauber wurden angefordert.

Foto: Vladi Nowakowski

Zahlreiche Rettungskräfte eilten am Montagnachmittag an die Unglücksstelle direkt an der B 51-Anschlussstelle Reuth.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei befuhr ein PKW der Marke Skoda, aus Richtung Köln kommend, gegen 15.25 Uhr die Straße in Richtung Prüm. Der Wagen kam aus bislang ungeklärter Ursache in Höhe der Anschlussstelle Reuth in den Gegenverkehr und stieß dort frontal mit einem Lastwagen zusammen.

In der Folge kollidierte dieser LKW mit einem weiteren Schwerlaster, der ebenfalls Richtung Prüm unterwegs war. Die beiden Insassen des Autos sowie der Fahrer des in Fahrtrichtung Köln fahrenden LKW wurden in ihren Fahrzeugen eingeklemmt.

Unfall auf der B51 bei Reuth: Ein Mensch gestorben, drei Menschen verletzt

Für den 25-jährigen Skoda-Fahrer kam jede Rettung zu spät, er starb noch an der Unfallstelle. Der im LKW eingeklemmte 57-jährige LKW-Fahrer wurde lebensbedrohlich verletzt. Auch die 24-jährige Beifahrerin des Verstorbenen und der Fahrer des zweiten LKW erlitten schwere Verletzungen.

Die Polizei hat die B 51 zwischen den Anschlussstellen Olzheim (Eifelkreis Bitburg-Prüm) und Schönfeld (Kreis Vulkaneifel) gesperrt. Auch am Dienstagmorgen war die Bundesstraße noch wegen Aufräumarbeiten im Unfallbereich gesperrt, der Verkehr wird weiträumig umgeleitet.

Zur Klärung des Unfallhergangs hat die Staatsanwaltschaft Trier einen Gutachter eingeschaltet. Der Sachschaden geht in die Zehntausende. Drei Rettungshubschrauber waren im Einsatz, ebenso mehrere Rettungswagen und Notärzte sowie Rettungskräfte aus der Verbandsgemeinde Gerolstein (freiwillige Wehren Reuth, Schönfeld, Stadtkyll, Jünkerath, Lissendorf, Wehrleiter und FEZ Obere Kyll), der VG Prüm (freiwillige Feuerwehr Olzheim) sowie die freiwillige Feuerwehr aus dem nordrhein-westfälischen Dahlem. Auf Grund auslaufender Betriebsstoffe wurde die Untere Wasserbehörde der Kreisverwaltung Vulkaneifel verständigt.

Auf der stark befahrenen Bundesstraße hatte es erst vergangene Woche, ebenfalls in der Nähe von Reuth, einen Unfall gegeben: Im Schneetreiben war dort ein Sattelzug in den Graben gerutscht.

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