Einer Skulptur von Barbara Baumann hatten Unbekannte eine Bügel abgebrochen. Er ist wieder da.

Blaulicht : „Handtaschen“-Skulptur in Wittlich beschädigt: Bügel ist wieder da

Nicht alle Wünsche gehen in Erfüllung, aber manche eben doch. Und das ist im Zusammenhang mit der beschädigten Handtaschen-Skulptur der Bildhauerin Barbara Baumann tatsächlich der Fall. Unbekannte hatten dem Kunstwerk, das der Stadt Wittlich gehört und das in der Feldstraße nahe der Lieser steht, einen der beiden Bügel abgerissen (der TV berichtete am 13, und 15. Juli).

Rainer Stöckicht, Sprecher der Stadtverwaltung Wittlich, hatte in einer noch unveröffentlichten Pressemitteilung gesagt: „Vielleicht haben wir ja Glück und aufmerksame Bürgerinnen oder Bürger können Hinweise zum Verbleib des Henkels geben. Sollte das Edelstahlrohr wieder auftauchen, wäre es ohne größeren Aufwand an der ursprünglichen Stelle wieder anzubringen.“ Ja, die Stadt hatte Glück. Zwar gab es keine Hinweise von Bürgern, aber ein Mitarbeiter des Servicebetriebs der Stadtwerke fand inzwischen den Bügel im Gebüsch in der Nähe des Standortes der Skulptur.

Inzwischen wurde wegen der Sachbeschädigung Anzeige gegen Unbekannt gestellt. Die Stadt werde jetzt Kontakt mit der Künstlerin, die in Plein lebt, Kontakt aufnehmen, um über die Reparatur der überdimensionalen Skulptur sprechen.

Entstanden war die Skulptur mit dem Titel „Handtasche – Naturkultur“ im Rahmen eines Bilderhauersymposiums im Jahr 2002. Teilgenommen hatten damals neben Baumann Christoph Anders, Sebastian Langner, Christine Nicolay und Jürgen Waxweiler. Die Projekte hatten die Stadt Wittlich damals insgesamt rund 51 000 Euro gekostet.

Hinweise an die Polizei unter Telefon 06571/9260.

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