Schwerer Unfall auf der L228 Fastnachtswagen stürzt im Hunsrück um - Mehrere Karnevalisten landen im Krankenhaus

Update · Diese Karnevalisten sind heute nicht beim Umzug im Nachbarort dabei, denn im Hunsrück hat sich ein schwerer Unfall ereignet. Dort stürzte ein von einem Traktor gezogener Fastnachtswagen, auf dem eine Gruppe Jecken mitfuhr, auf einer Kreuzung um. Es gab mehrere Verletzte.

L228: Fastnachtswagen stürzt im Hunsrück um ​
8 Bilder

Fastnachtswagen stürzt im Hunsrück um

8 Bilder
Foto: TV/Florian Blaes

Nach bisherigen Informationen ist es gegen 13 Uhr zum Unfall eines Karnevalswagens im Hunsrück gekommen. Nach Polizeiangaben war der von einem Traktor gezogene Wagen im Kreuzungsbereich der K 3 / L 228 in Höhe von Kauerbach umgestürzt. Eigentlich war das Gefährt nach Kirchberg zum Fastnachtsumzug unterwegs, der um 14.11 Uhr starten sollte.

Auf dem Wagen waren laut Polizei verbotenerweise 15 Menschen an Bord. Bei dem Unglück wurden sechs Menschen verletzt. Sie wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Glücklicherweise geriet keiner der Jecken unter das schwere Gespann.

Auch der VG-Bürgermeister Peter Müller (parteilos) kam zum Unglücksort und machte sich ein Bild von der Lage. In einem kurzen Statement sagte er: „Ich bin sehr froh, dass hier nichts schlimmeres passiert ist. Wir haben alle aus den Medien vom Unglück am Rhein am Samstag erfahren und hier war viel Glück mit dabei. Das hätte auch schlimmer enden können.“ So wurde auch der Fastnachtsumzug in Kirchberg nicht abgesagt.

Der umgestürzte Fastnachtswagen wurde vor Ort aufgerichtet und konnte mit großen Schäden und völlig zerstört zum Ausgangspunkt fahren.

Die Gruppe kam aus Kumbdchen bei Simmern. Die Polizei erklärte vor Ort, dass dem Wagen im Vorfeld der TÜV abgenommen wurde und er eine Zulassung hatte. Die genauen Unfallumstände werden ermittelt.

Die Kreuzung war während der Rettungsarbeiten für mehr als zwei Stunden komplett gesperrt. Den Fahrer erwartet nun eine Anzeige.

Im Einsatz war ein Großaufgebot an Rettungskräften von Feuerwehr, Rettungsdienst, mehrere Notärzte und die Polizei.

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort