Festnahme in Trier: Falsches Dokument überführt mutmaßlichen Dieb

Polizei : Festnahme in Trier: Falsches Dokument überführt mutmaßlichen Dieb

Urkundenfälschung und schwere Diebstähle werden einem 30-Jährigen vorgeworfen, der im Trierer Stadtgebiet mit gefälschtem Dokument unterwegs war und bei einer Polizeikontrolle aufgeflogen ist.

(red) Beamte der Bundespolizeiinspektion Trier haben in der Nacht zum Montag im Trierer Stadtgebiet einen Mann festgenommen, dem Urkundenfälschung und schwere Diebstähle vorgeworfen werden. Eine Streife habe den 30-Jährigen kontrolliert. Nachdem dieser sich nicht habe ausweisen können, hätten die Beamten bei der Durchsuchung seiner Kleidung eine gefälschte französische Identitätskarte gefunden. Zur Klärung der wahren Identität des Mannes sowie wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise beziehungsweise des unerlaubten Aufenthalts und der Urkundenfälschung hätten sie den Mann mit zur Dienststelle genommen. Dort hätten seine Fingerabdrücke sogleich seine wahre Identität gezeigt. Es habe sich herausgestellt, dass das Amtsgericht Trier den Mann mit Haftbefehl wegen eines besonders schweren Diebstahls suchte. Des Weiteren habe gegen den Mann eine polizeiliche Verfügung zur Durchführung einer erkennungsdienstlichen Behandlung aufgrund des Verdachts eines besonders schweren Diebstahls bestanden. Da der 30-Jährige im vergangenen Jahr dieser Anordnung nicht nachgekommen sei, war laut Polizei ein Zwangsgeld in Höhe von 270 Euro verfügt worden.

Gemäß Eintrag im Ausländerzentralregister sei die Person seit Juni 2018 an einen nicht bekannten Ort verzogen gewesen. Das erhobene Zwangsgeld ist von dem Mann laut Polizei auf der Dienststelle entrichtet worden, habe ihm aber nicht die Vorführung beim Amtsgericht Trier erspart. Dort habe die Staatsanwaltschaft Trier eine Sicherheitsleistung in Höhe seiner Barschaft von rund 2000 Euro erhoben. Im Anschluss sei der Mann in die Justizvollzugsanstalt Trier eingeliefert worden.