Kriminalität : Festnahmen nach Sprengung von Geldautomaten

Kriminalität : Festnahmen nach Sprengung von Geldautomaten

Die Polizei hat am Dienstag vier Tatverdächtige in den Niederlanden festgenommen, die an einer Reihe von Geldautomaten-Sprengungen in Rheinland-Pfalz, Hessen und Baden-Württemberg beteiligt gewesen sein sollen.

  Beamte der Kriminaldirektion Mainz hätten bei den Ermittlungen eng mit den niederländischen Kollegen und Europol zusammengearbeitet, teilte das Landeskriminalamt (LKA) Rheinland-Pfalz am Mittwoch mit.

Bisher wurden 2018 laut LKA in Rheinland-Pfalz 18 Geldautomaten gesprengt – einer davon am 9. März in Konz. Ob die Festgenommenen auch für diese Tat verantwortlich gemacht werden könnten, sei nicht klar, erklärte eine LKA-Sprecherin auf TV-Anfrage. „Wir können die Taten noch nicht zuweisen“, sagt sie. Für die weiteren Ermittlungen sei die Staatsanwaltschaft Mainz zuständig.

Die niederländischen Behörden meldeten, dass die Festgenommenen unter anderem für die Sprengung eines Geldautomaten in Karlsruhe am 27. März verantwortlich sein könnten. Die Männer sollen zu einer größeren Gruppe von Kriminellen gehören, die von den Niederlanden aus operiert. Laut der niederländischen Polizei ist die Auslieferung der Männer nach Deutschland beantragt worden. Die Staatsanwaltschaft Mainz bestätigte das noch nicht.

Nach den Festnahmen in Amsterdam und Nieuwegein nahe Utrecht, an denen niederländische Spezialeinheiten beteiligt waren, wurden laut LKA diverse Beweise, Bargeld und ein Sportwagen bei den Verdächtigen gefunden.

Mehr von Volksfreund