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Großeinsatz
Feuer in Trier-Zewen – Imkerhütte abgebrannt, Bienen gerettet

FOTO: TV / Roland Morgen
Trier-Zewen/Igel. Einsatz unter schwierigen Bedingungen: Feuerwehr muss 600 Meter Schlauchleitung verlegen, um im Wald zwischen Trier-Zewen und Igel einen um sich greifenden Brand zu löschen. Von Roland Morgen
Roland Morgen

„Explosion!“, „Feuerschein!“, „Rauchsäule!“: Die Anrufer, die am Freitag gegen 5.40 Uhr die Feuerwehr alarmierten, klangen sehr besorgt über das, was da im Wald zwischen Trier-Zewen und Igel vor sich ging.

Tatsächlich stand den insgesamt rund 30 Einsatzkräften von Berufsfeuerwehr Trier und den Löschzügen Zewen und Biewer ein außergewöhnlicher Einsatz bevor.

„Es war schon ein Problem, überhaupt zum Brand zu gelangen“, berichtet Einsatzleiter Thomas Reinholz (55). Außerdem war zunächst unklar, was da abseits aller mit schwerem Gerät befahrbaren Verkehrswege in Flammen stand: eine Imkerhüte, bereits nahezu abgebrannt. Das Feuer hatte bereits auf umstehende Bäume übergegriffen.

Da nur ein schmaler Wirtschaftsweg in die Nähe des Einsatzortes führt, verlegten die Feuerwehrleute fast 600 Meter Schlauchleitung, ehe das Kommando „Wasser marsch!“ kommen konnte.

Den Feuerwehrleuten gelang es, die Bienenvölker zu schützen und zu retten. Reinholz: „In der Hütte hat sich glücklicherweise niemand befunden. Falls das doch der Fall gewesen wäre, dann hätten wir nichts mehr ausrichten können.“

Bei Tageslicht zeigte sich das ganze Ausmaß des Unglücks: Teile der Hütte fanden sich noch in 30 Metern Entfernung. Was tatsächlich auf eine Explosion hindeutet. Die Feuerwehr bestätigt, dass „motorbetriebenes Gartengerät“ am Einsatzort gefunden worden sei.

Der Einsatz dauerte rund drei Stunden. Die Ursache des Brandes ist noch unklar.