Rettung durch Feuerwehr Pferd steckte in Holzbrücke fest: Wie geht es dem Tier jetzt?

Update | Grimburg · Ein Pferd ist am Donnerstag durch eine Holzbrücke bei Grimburg gebrochen. 25 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren vor Ort, um das Tier zu befreien. Und wie geht es dem Pferd? Über Nacht war es in einer Tierklinik.

Ein Pferd ist am Donnerstag durch eine Holzbrücke bei Grimburg gebrochen.

Ein Pferd ist am Donnerstag durch eine Holzbrücke bei Grimburg gebrochen.

Foto: Polizei Hermeskeil

Wie viele Feuerwehrleute braucht es, um ein feststeckendes Pferd zu retten? „Sechs“, zumindest im Fall des Vierhufers, der am Donnerstag, 30. Mai auf einer Brücke bei Grimburg festgesteckt hat. Die Halterin wollte das Pferd über die Brücke führen, als das Tier ausrutschte und eine Holzplanke durchtrat, meldet die Polizei. Mindestens anderthalb Stunden hat die Befreiung gedauert, berichtet die Feuerwehr. Das lag auch daran, dass zur Befreiung ein Tierarzt anrücken musste. „Bevor das Pferd nicht sediert wurde, ging nichts“, sagt der Einsatzleiter.

Sediert bedeutet in dem Fall aber nicht, dass das Tier nicht mehr bei Bewusstsein war. Es sei nur benebelt gewesen, denn es musste selbst mithelfen, um aus der misslichen Lage wieder herauszukommen. Die Feuerwehr nahm eine Holzplanke und einen Feuerwehrschlauch zur Hilfe. „Wir haben es dann angelupft“, erklärt der Einsatzleiter. Nach der Befreiung bekam das Tier eine Infusion, wurde über Nacht in eine Tierklinik gebracht. Es sei aber nur leicht verletzt worden, die Feuerwehr berichtet von kleinen Schürfwunden.

Das Pferd sei nicht in Panik geraten, auch, weil die ebenfalls ruhige Halterin gut aufpasste. 25 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren vor Ort, die Brücke bei Grimburg bleibt vorerst gesperrt.

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