Von der Polizei ertappt Sieben Haftbefehle am Flughafen Hahn – aber nur zweimal ging es hinter Gitter

Lautzenhausen · Über die Ostertage bekamen es einige Flugpassagiere mit der Bundespolizei zu tun. Die Beamten wurden bei ihren Kontrollen am Flughafen Hahn mehrfach fündig.

 Bei der Reise über den Flughafen Hahn fielen mehrere Personen auf, da gegen sie ein Haftbefehl vorlag. (Symbolfoto)

Bei der Reise über den Flughafen Hahn fielen mehrere Personen auf, da gegen sie ein Haftbefehl vorlag. (Symbolfoto)

Foto: dpa/Christin Klose

An Karfreitag und Ostersamstag vollstreckte die Bundespolizei Trier sieben Haftbefehle am Flughafen Hahn. Unter anderem handelte es sich um Haftbefehle gegen eine 27-jährige Frau und einen 48-jährigen Mann, die aus der Ukraine nach Deutschland einreisten. Sie waren wegen Diebstahls zu Geldstrafen in Höhe von 600 und 200 Euro verurteilt. Nach Zahlung der Geldstrafen blieben beide auf freiem Fuß.

Weitere Haftbefehle am Flughafen Hahn

Die Bundespolizei berichtet auch über die weiteren Fälle. Kurz nach dem ersten Vorfall erfolgte die Kontrolle eines Reisenden bei der Ausreise in die Ukraine. Er wurde mit Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Wiesbaden wegen Urkundenfälschung gesucht. Er zahlte vor Ort die geforderte Geldstrafe in Höhe von 1500 Euro und konnte seine Reise wie geplant antreten.

Gleich zwei Haftbefehle lagen gegen eine 55-jährige Frau vor, die aus Bulgarien einreiste. Sie wurde war des Erschleichens von Leistungen und Fischwilderei zu einer Haftstrafe von 94 Tagen verurteilt, welche sie nun in der JVA Rohrbach verbüßt.

Ein aus Nordmazedonien eingereister Mann wurde bereits 2018 wegen eines Eigentumsdeliktes zu einer Haftstrafe von drei Jahren verurteilt. Zur Verbüßung der noch ausstehenden Restfreiheitsstrafe von 131 Tagen wurde auch er in die JVA Rohrbach eingeliefert.

Eine Geldstrafe in Höhe von 600 Euro hatte ein aus dem Vereinigten Königreich eingereister Flugpassagier wegen einer begangenen Körperverletzung noch zu zahlen. Nachdem sein Vorgesetzter die Geldstrafe bei der Polizei in Aschaffenburg einzahlte, verließ er die Diensträume als freier Mann.

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