Frontalzusammenstoß auf der B 419 bei Palzem - Zwei Menschen schwerverletzt

Kostenpflichtiger Inhalt: Starke Rückstaus : Zwei Schwerverletzte nach Frontalzusammenstoß auf B 419 bei Palzem (Update)

Zwei Autofahrerinnen sind am Freitagmorgen schwerst verletzt worden, als ihre Autos nach einem Überholmanöver bei Palzem frontal zusammenstießen. Die B 419 blieb nach dem schweren Unfall mehrere Stunden gesperrt.

Der schwere Unfall ereignete sich am Freitagmorgen um 7.30 Uhr auf der Bundesstraße 419 zwischen Palzem und Wincheringen (VG Saarburg- Kell).

Nach Polizeiangaben war ein LKW auf der B 419 aus Palzem kommend in Richtung Trier unterwegs, als etwa 500 Meter hinter der Ortslage ein Auto überholte und dabei frontal mit einem entgegenkommenden Wagen kollidierte. Durch den Zusammenstoß wurden die beiden Autofahrerinnen, eine 50-jährige Luxemburgerin und eine 21-jährige Französin, schwer verletzt. Beide wurden in ihren Wracks eingeklemmt und mussten von Rettungskräften aus ihren Fahrzeugen befreit werden. Sie wurden in Krankenhäuser nach Trier und Merzig gebracht. Beide befanden sich jeweils alleine im Fahrzeug. Der LKW-Fahrer blieb unverletzt. An beiden Autos entstand Totalschaden.

Die Wucht des Aufpralls soll heftig gewesen sein. Zudem riss eine Achse komplett ab. Erst die Leitplanke stoppte die Autos.

Die Feuerwehr stellte den Brandschutz sicher und streute auslaufende Betriebsmittel ab, bis der Landesbetrieb Mobilität (LBM) diese Arbeit übernahm.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde ein Gutachter hinzugezogen, um den genauen Unfallhergang zu rekonstruieren.

Die Bundesstraße blieb bis 13 Uhr voll gesperrt, der LBM richtete eine Umleitung ein. Trotzdem standen Sattelschlepper still. Es kam zu langen Rückstaus im morgendlichen Luxemburg-Deutschland-Pendlerverkehr.

Im Einsatz waren die FEZ und Wehrleitung VG Saarburg- Kell, die Feuerwehren aus Palzem, Wehr, Helfant, Wincheringen, Saarburg, und Perl-Nennig, die First Responder Obermosel, Rettungs- und Krankenwagen aus Konz, Saarburg und Perl, Notärzte aus Saarburg und Trier, sowie der Air Rescue aus Luxemburg mit Notarzt, die Polizei Saarburg und der LBM.

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