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Frontalzusammenstoß in Kirchweiler/Vulkaneifel: Schwerer Unfall auf L27 - 5 Verletzte

Familie beteiligt : Nach Frontalzusammenstoß in der Vulkaneifel: Vier Personen schweben noch immer in Lebensgefahr (Video/Fotos)

Mehrere Verletzte nach schwerem Frontalunfall bei Kirchweiler

Vier Personen sind am Ostersonntag in der Vulkaneifel lebensgefährlich verletzt worden, eine weitere Person schwer. Zwei Fahrzeuge waren frontal zusammengestoßen. Vier der fünf Beteiligten kämpfen weiterhin um ihr Leben.

Bei einem schweren Unfall sind am Ostersonntag, 17. April, mehrere Personen in der Vulkaneifel lebensgefährlich verletzt worden. Das teilt die Polizei am Sonntagabend mit.

Demnach ereignete sich der Unfall um 18:21 Uhr auf der L27 bei Kirchweiler (Landkreis Vulkaneifel). Der 20-jährige Fahrer eines 5er-BMW aus Richtung Pelm kommend auf der L27 unterwegs. Am Ortsausgang von Kirchweiler in Richtung Pelm kam er von der Fahrspur ab. Der Grund hierfür ist nach Angaben der Polizei noch unklar. Der 20-Jährige geriet mit seinem Auto in den Gegenverkehr. Dort kollidierte er frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug, einem VW ID3.

Unfall auf der L27 bei Kirchweiler: Insassen in Lebensgefahr

Im entgegenkommenden Fahrzeug saß eine vierköpfige Familie – ein Vater mit seiner Ehefrau und zwei fünf- und dreijährigen Kindern – aus der Verbandsgemeinde Daun. Durch den Frontalzusammenstoß wurden alle Insassen beider Fahrzeuge schwer- bis schwerstverletzt.

Alle Unfallbeteiligten wurden in verschiedene Krankenhäuser eingeliefert. Alle Insassen wurden schwerst verletzt, lediglich eines der Kinder trug „nur“ schwere Verletzungen davon. Wie die Polizei auf Nachfrage unserer Zeitung am Montagmittag mitteilt, schweben die Schwerstverletzten noch immer in Lebensgefahr. „Wir haben noch keine neuen Rückmeldungen aus den Kliniken erhalten“, sagt der Leiter der Polizeiinspektion Daun, Sven Lehrke. Das bedeute jedoch auch, dass alle Beteiligten noch am Leben seien. „Wir stehen im engen Kontakt mit den Krankenhäusern und werden informiert, wenn sich etwas tut. Bisher gibt es weder eine positive noch eine negative Entwicklung“, sagt Lehrke.

Um den Unfallhergang zu klären, wurde durch die Staatsanwaltschaft ein Gutachten in Auftrag gegeben.

(ct)