Bei Einbruch der Dunkelheit verlaufen Nachtwanderung im Wald geht schief: Mann vermisst

Gerolstein · Ein Pärchen wollte in Gerolstein eine Nachtwanderung machen, verlor aber die Orientierung. Die Frau kam zuhause an, der Mann nicht – mitten in der Nacht begann eine große Suchaktion mit Rettungshunden und Hubschrauber.

Symbolbild.

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Foto: dpa/Daniel Karmann

Ein Pärchen aus Gerolstein brach am Samstagabend, 9. September, gegen 19.30 Uhr zu einer Nachtwanderung im Waldgebiet oberhalb des Krankenhauses Gerolstein auf. Als die Dunkelheit einsetzte, verloren sie jedoch die Orientierung und versuchten teilweise querfeldein, zurück in die Stadt zu finden. Das berichtet die Polizei in einer Pressemitteilung.

Dabei verloren sich der 41-jährige Mann und die 29-jährige Frau aus den Augen. Die Frau schaffte es, gegen 3 Uhr zu Hause anzukommen, von ihrem Lebensgefährten fehlte jedoch jede Spur. Gegen 3.57 Uhr kontaktierte die Frau die Polizei Daun und meldete ihren Lebensgefährten als vermisst. Sie selbst hatte sich bereits beim Durchkämmen des Waldes leicht verletzt.

Polizei sucht mit Hubschrauber nach vermisstem Nachtwanderer

Da laut Polizei zu dem Zeitpunkt von einer Gefahrenlage für den 41-Jährigen ausgegangen werden musste, begann eine groß angelegte Suche. Letztlich waren etwa 45 Kräfte der Feuerwehren Gerolstein, Bewingen, Lissingen und Pelm, die Rettungshundestaffeln von Euskirchen und Eifel-Mosel mit insgesamt acht Kräften und Hunden im Einsatz. Von der Polizeiinspektion Daun sowie der Polizeiwache Gerolstein halfen insgesamt zehn Beamte bei der Suche. Auch ein Polizeihubschrauber und Drohnen der Feuerwehr wurden eingesetzt.

Gegen 8.17 Uhr wurde der Vermisste schließlich im Stadtgebiet Gerolstein gefunden. Er war zuvor im Wald gestürzt und hatte sich leicht verletzt. Rettungskräfte kümmerten sich umgehend um ihn. Ansonsten war er wohlauf. „Die Lebensgefährtin, welche die Suchmaßnahmen die ganze Zeit begleitete, war sichtlich glücklich“, schreibt die Polizei abschließend.