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Großeinsatz in Konz – Feuerwehr rettet 19 Bewohner bei Kellerbrand aus Mehrfamilienhaus

Notfall : Großeinsatz in Konz – Feuerwehr rettet 19 Bewohner bei Kellerbrand aus Mehrfamilienhaus

In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es in Konz- Karthaus zu einem Großeinsatz für die Feuerwehr und den Rettungsdienst.

Nach Polizeiangaben gab es gegen 2.20 Uhr den Alarm, dass in einem mehrstöckigen Mehrfamilienhaus in der Merzlicherstraße aus dem Kellerbereich starker Rauch aufsteige. „Als die ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle angekommen waren, drang dichter Rauch aus dem Keller. Die Menschenrettung stand an erster Stelle“ erklärt die Pressesprecherin der Feuerwehr, Nicole Schumacher. In dem Wohnhaus gibt es neun Wohnparteien. „Insgesamt hat die Feuerwehr 19 Bewohner aus dem Haus gerettet“, sagt Schumacher.

Die Betroffenen kamen zunächst in eine nahegelegene Pension und wurden dort vom Rettungsdienst ambulant versorgt. Auch ein Notarzt untersuchte die Bewohner des Hauses, um Rauchgasvergiftungen ausschließen zu können.

Unterdessen begannen im Gebäude die Löscharbeiten. „Bei einem Kellerbrand besteht die Schwierigkeit darin, dass es meist geschlossene Räume sind ohne direkte Licht- und Luftzufuhr. Das macht die Arbeit der Atemschutzträger noch schwieriger“, erklärt Nicole Schumacher. Aus einem Kellerfenster drang unterdessen eine sehr große Rauchsäule ins Freie. Mit der Drehleiter wurde das Mehrfamilienhaus großräumig von oben ausgeleuchtet.

Im Verlauf des Einsatzes wurde die technische Einsatzleitung des Landkreises Trier-Saarburg zur Unterstützung und Koordinierung des Einsatzes alarmiert. Aufgrund des großen Kellerraumes kam eine große Anzahl von Atemschutzträgern zum Einsatz. „Es brauchte etwa zwei Stunden, bis das Feuer schließlich unter Kontrolle war und gelöscht werden konnte“, sagt die Pressesprecherin.

19 Personen bei Kellerbrand in Konz evakuiert

Wie es zu dem Brand kommen konnte, ist derzeit noch unklar. Brandermittler der Kriminalpolizei haben noch in der Nacht ihre Arbeit aufgenommen. Ebenso unklar die die Schadenshöhe. Rund um die Einsatzstelle kam es zu Straßensperrungen während des Einsatzes.

Im Einsatz waren mehr als 85 Kräfte der FEZ, Wehrleitung und Führungsstaffel der VG Konz, der Kreisfeuerwehrinspekteur und die technische Einsatzleitung Trier-Saarburg sowie die Feuerwehren aus Konz, Könen und Wasserliesch. Außerdem vor Ort waren das DRK Konz, der Notarzt Trier, der organisatorische Leiter (OrgL) und der leitende Notarzt (LNA), die schnelle Einsatzgruppe aus Konz und Saarburg, die Polizei Saarburg, die Kriminalpolizei Trier und der Energieversorger.